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Bewegtbild funktioniert auf Smartphone und Tablet am besten

Was läuft im Gehirn ab, wenn bewegte Bilder gezeigt werden? Das hat die Studie untersucht.
Bild: Haufe Online Redaktion

Auf welchen Plattformen erreicht Bewegtbild die größte Aufmerksamkeit bei den Nutzern? Antworten auf diese Frage liefert eine Studie von Yume, Horizon Media und Nielsen. Heraus kam, dass sich die emotionalen Reaktionen der Nutzer je nach Plattform deutlich unterscheiden und Smartphone sowie Tablet am besten funktionieren.

Untersucht wurden die emotionalen Reaktionen auf Bewegtbildwerbung auf Smartphone, Tablet, Desktop und Fernsehen anhand biometrischer Messungen und Eye-Tracking. Ziel war es, den unterbewussten Einfluss der Videos zu messen. Die Ergebnisse zeigen, dass zwar alle Plattformen grundsätzlich das Potenzial haben, die Aufmerksamkeit des Nutzers zu gewinnen und auch zu halten, die Intensität der Reaktionen und der Zeitpunkt im Laufe eines Videos, an dem sie am stärksten sind, variieren jedoch und jedes Gerät weist zudem ganz eigene Reaktionsmuster auf.

Starke Reaktionen auf Bewegtbild

Demnach provozieren bewegte Bilder auf Smartphones und Tablets besonders starke Reaktionen. Auf allen Bildschirmen gilt dies besonders in den ersten zehn Sekunden. Doch es gibt Unterschiede: Smartphones weisen zu Beginn den stärksten Aufmerksamkeitshöhepunkt aller Devices auf. Markenbotschaften sollten hier deshalb möglichst schnell kommuniziert werden. Demgegenüber bleibt die Aufmerksamkeit von Tablet-Nutzern über einen etwas längeren Zeitraum erhalten. Das Besondere am Laptop ist die große Variabilität der emotionalen Reaktionen, während das Fernsehen am Ende noch einen zweiten Reaktionshöhepunkt aufweist, wenn traditionell die Werbebotschaft erscheint.

Auf allen Plattformen gilt gleichermaßen: 15-Sekunden-Anzeigen halten die Aufmerksamkeit der Nutzer am effektivsten hoch und eine Person, die den User direkt anspricht, erzeugt eine besonders starke emotionale Reaktion.

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