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Outstream wird Standard für Videowerbung

Bewegte Bilder werden in der Werbung immer wichtiger.
Bild: Haufe Online Redaktion

Outstream-Werbung entwickelt sich zum Standard für Videowerbung. So das Ergebnis einer Forrester-Studie im Auftrag des Dienstleisters Teads. Demnach löst dieses Format typische Probleme Werbender bei digitaler Videowerbung: Viewability und unzureichendes Premium-Inventar. 

Ein zentrales Ergebnis der Studie "Eine Lösung für das Dilemma um Premium-Werbeplätze in der digitalen Videowerbung" lautet: Sowohl Einkäufer als auch Verkäufer von Anzeigenplätzen sehen für digitale Werbung enormes Potenzial.

Videoinventar soll deutlich wachsen 

Drei Viertel der Medienunternehmen (73 Prozent) planen mehr Videoinventar anzubieten, um die Nachfrage zu bedienen. Allerdings halten bislang einige Herausforderungen Werbende und Medienunternehmen davon ab, digitale Videowerbung effektiv einzusetzen: Die fehlende Definition von Premium-Inventar, dessen geringe Verfügbarkeit sowie der Nachweis der Performance.

Um Online-Video besser zu nutzen, erschließen sich viele Firmen auf Käufer- und Verkäuferseite neue Quellen zum Premium-Videoinventar. Dazu gehört auch Outstream-Werbung, die Videoanzeigen im Zentrum redaktioneller Textinhalte platziert, anstatt von Inhalten abhängig zu sein, in denen Anzeigen platziert werden können.

Laut Studie wird Oustream-Werbung für 77 Prozent der Werbetreibenden und 70 Prozent der Agenturen eine wichtige Rolle im Online-Marketing spielen wird. Die größte Bedeutung werde es für Medienunternehmen in Lateinamerika (81 Prozent), EMEA und den USA (jeweils über 60 Prozent) haben.

 Ausgaben werden steigen

Einkäufer von Werbeplätzen gaben in der Befragung an, dass Outstream-Formate es ihnen ermöglichen, Käufe programmatisch abzuwickeln, die Bedenken bezüglich Viewability zu verringern und ein positives Erlebnis für den Nutzer zu bieten. Medienunternehmen berichteten, dass sie durch Outstream-Anzeigen mehr Premium-Videoinventar anbieten könnten und solide ROIs erzielten.

Die Ausgaben für Online-Videowerbung, so ein weiteres Ergebnis der Studie, werden in den nächsten zwei Jahren steigen. Videospots böten Werbetreibenden die Möglichkeit, ihre Kunden mit schlagkräftigen, fesselnden Botschaften über ihre Marken und Produkte zu erreichen. Für Agenturen bedeuteten sie höhere Honorare und die Möglichkeit, an spannenden Werbeinhalten zu arbeiten, und Medienunternehmen böten sie eine beträchtliche Umsatzchance. 

Forrester Consulting befragte für die Studie  mehr als 500 Entscheider in Agenturen, Marken- und Medienunternehmen in Argentinien, Frankreich, Deutschland, Italien, Mexiko, Spanien, dem Vereinigten Königreich und den USA. 


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