24.08.2016 | Bewegtbild

Onlinevideos werden immer beliebter

Onlinevideos werden meist am Laptop angesehen.
Bild: Haufe Online Redaktion

Onlinevideos stehen hoch im Kurs. Allein im vergangenen Jahr ist der Anteil der Nutzer um 20 Prozent gestiegen. Sie sind Informationsquelle und Zeitvertreib, so das Ergebnis der Studie "Video Effects 2016“ von Burdaforward.

Rund 86 Prozent der Befragten schauen sich demnach heute bereits Onlinevideos an. Mit knapp 70 Prozent ist der Laptop das bevorzugte Device zum Abspielen. 46 Prozent nutzen ein Tablet, 57 Prozent ihr Smartphone. Etwa jeder Fünfte (22 Prozent) besitzt ein online-fähiges Smart-TV, ein Anstieg von fast zwölf Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Beliebt sind Videos, die sich mit Musik, Nachrichten oder Politik befassen. Dementsprechend dienen sie am häufigsten als Informationsquelle (78 Prozent), zum Zeitvertreib (50 Prozent) oder weil es Spaß macht (50 Prozent). So schätzen Nutzer beispielsweise Service-Funktionen, zu denen das automatische Einblenden von Untertiteln beim stummen Abspielen der Videos zählt (44 Prozent).

Onlinevideos werden selten abgebrochen

Fast die Hälfte der Befragten schaut sich mehrmals täglich Videos im Netz an, knapp ein Drittel tut dies sogar bis zu fünf Mal. Wichtig zu wissen: Onlinevideos wecken nicht nur das Interesse, sie halten es auch. So sehen 80 Prozent Videos in der Regel bis zum Ende an. Abgebrochen wird dann, wenn es zu lange dauert (75 Prozent) und Nutzer das Interesse verlieren (40 Prozent).

Aufmerksam werden Nutzer auf die Videos entweder durch verschiedene Quellen und Websites oder aber durch Social-Media-Kanäle. 43 Prozent der Befragten geben an, Clips über das Social Web gefunden zu haben. Im Vergleich zum Vorjahr entspricht dies einer Steigerung um über 30 Prozent. Ein Großteil der Befragten lässt sich beim Ansehen eines Videos zum Weiterschauen inspirieren.

Online-Werbespots sollen kurz sein

Bei der gewünschten Länge der Videos gilt: Je kürzer, desto besser: Um die Aufmerksamkeit der Nutzer zu halten, sollte ein Werbespot nicht länger als zehn Sekunden dauern (60 Prozent). Darüber hinaus sollte der Spot ansprechen und Funktionen zur Interaktion bieten. Bei einer Automobilwerbung könnte dies beispielsweise die Kreation eines eigenen Fahrzeugs durch Auswahl von Farbe, Modell und Technik sein.

An der Studie haben mehr als 640 Personen teilgenommen. Sie wurden online zu ihren Nutzungsgewohnheiten befragt.

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Schlagworte zum Thema:  Online-Marketing, Mobile Marketing, Werbung

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