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Report analysiert Status Quo im E-Commerce

Auf der Agenda der Shopbetreiber steht die Gewinnung von Neukunden ganz oben.
Bild: Sage Pay

Die Bezahlung bleibt im E-Commerce der Knackpunkt in Sachen Conversion. Dies belegt eine umfangreiche Studie von Sage Pay. Beliebteste Marketinginstrumente sind E-Mail-Marketing und Social Media. Wir haben die Ergebnisse im Detail für Sie.

Sage Pay hat zum zweiten Mal seinen "E-Commerce Benchmark Report" vorgelegt. In Zusammenarbeit mit TÜV Saar Netresearch, dem unabhängigen Marktforschungsinstitut des TÜV Saarland, wurden jeweils mehr als 300 Onlinehändler und Onlineshopper zu Themen des E-Commerce befragt.

Demnach kommen die meisten Kunden aus der Altersklasse der 41- bis 65-Jährigen (43 Prozent). 28 Prozent sind zwischen 26 und 40 Jahre alt. Der Anteil der Onlineshopper über 65 Jahre liegt mit 17 Prozent höher als der der Onlineshopper zwischen 18 und 25 Jahren (12 Prozent).

Als wichtigsten Grund für das Onlineshopping führen 37 Prozent den Preis an. Die breitere Angebotsvielfalt schätzen ein Viertel der Befragten besonders, fast ebenso viele die Bequemlichkeit. 12 Prozent geben als wichtigstes Motiv an, sich nicht an Ladenschlusszeiten halten zu müssen. Ebenfalls interessant in diesem Kontext: Über 63 Prozent kaufen am liebsten zwischen 18 Uhr und Mitternacht ein.

Auf der Agenda der Shopbetreiber ganz oben steht die Gewinnung von Neukunden (78 Prozent), nur 29 Prozent nennen dagegen die Steigerung der Kundenloyalität. Ein gutes Drittel führt außerdem die Steigerung der Markenbekanntheit an.

Bei den eingesetzten Marketinginstrumenten gab es laut Sage Pay im Vergleich zum Vorjahr insgesamt nur wenige Unterschiede. Einzig die Schaltung von Onlineanzeigen ging relativ deutlich zurück. Besonderer Beliebtheit erfreuen sich immer noch E-Mail-Marketing, Social Media, Anzeigen sowie Print (Flyer, Broschüren etc.). Google Adwords werden seltener eingesetzt, nämlich nur von rund 20 Prozent der befragten Onlinehändler.

Hier gibt es ein Mismatch zu den Antworten der Kunden: Dort rangiert die Google-Suche mit 67 Prozent klar auf Platz 1, erst dahinter folgen E-Mail-Newsletter, Empfehlungen von Freunden (offline) sowie soziale Netzwerke.

Weiteres Ergebnis: Bei 27 Prozent der Onlinehändler liegt der durchschnittliche Bestellwert zwischen 101 und 500 Euro. Jeweils rund 20 Prozent geben 11 bis 50 bzw. 51 bis 100 Euro an. Zwischen 501 und 1.000 Euro liegt er üblicherweise bei 14 Prozent der E-Commerce-Anbieter.

Der Casus knacksus bei der Conversion bleibt laut Studie die Bezahlung. 43 Prozent der Abbrüche erfolgen auf der Bezahlseite. Dazu passen die Ergebnisse der Kundenbefragung: 82 Prozent halten eine sichere Zahlungsabwicklung für wichtig. 72 Prozent, und damit die allermeisten, brechen zudem ab, wenn das bevorzugte Bezahlverfahren nicht angeboten wird. Am ehesten treffen die Onlinehändler den Geschmack der Kunden, wenn sie Paypal, Rechnung und Lastschrift anbieten.

Haufe Online Redaktion

E-Commerce, Versandhandel, Dialogmarketing, Online-Marketing, Social Media, Payment

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