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Bedeutung von Smartphones und Tablets beim Suchmaschinenmarketing wächst

Ein steigender Anteil der Klicks auf gesponserte Links in Suchmaschinen geht auf das Konto von Smartphones und Tablets. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie von Marin Software.

Der Studie „Mobiles Suchmaschinen-Marketing in Europa 2012 zufolge wächst der Anteil der auf mobilen Geräten durchgeführten Internetsuchen und dementsprechend auch die Klicks auf Suchwortanzeigen rapide. Betrug ihr Anteil im Januar 2011 erst rund zwei Prozent, war er bis zum Dezember mit 5,6 Prozent beinahe auf das Dreifache angestiegen.

Durch den begrenzten Platz auf mobilen Bildschirmen, ist die Anzahl der Impressions niedriger als bei PCs. Unterschiede gibt es auch unter den mobilen Geräten: So erreichen Tablets mit durchschnittlich 3,01 Prozent die höchsten Click-Through-Raten (CTR), während Smartphones mit 2,42 Prozent am schlechtesten abschneiden und knapp hinter PCs (2,52 Prozent) liegen. Dieselben Ergebnisse wurden bei den Konversionsraten gemessen. Die schlechten Ergebnisse der Smartphones ließen sich allerdings dadurch erklären, so Jens Bargmann, Country Director DACH bei Marin Software, dass die im stationären Handel oder am Telefon erfolgten Konversionen nicht erfasst würden.

Beim SEA erscheinen Smartphones auf den ersten Blick am billigsten: Der Cost-per-Click (CPC) beträgt hier nur 0,20 Euro; bei PCs und Tablets sind es 0,27 Euro. Sieht man jedoch genauer hin, relativiert sich dieser Vorteil wieder. Um das Preis-Leistungsverhältnis zu vergleichen, legte Marin Software die Konversionskosten von Suchanzeigen auf PCs als Indexwert mit 100 Prozent an. So ergibt sich für Smartphones ein Wert von 135 Prozent, Tablets kommen auf 121 Prozent. (sas)

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