30.11.2012 | Trendstudie

B2B-Marketer investieren in SEO, E-Mail-Marketing und Social Media

Der B2B-Bereich ist in Sachen Online-Marketing auf Kurs.
Bild: MEV Verlag GmbH, Germany

Auch die Online-Marketer im B2B-Bereich sind im Social-Media-Zeitalter angekommen. Das belegt eine Studie von Creative360 und dem Siegfried Vögele Institut. Sie schätzen die Möglichkeiten der neuen Kanäle realistisch ein, vernachlässigen dabei jedoch nicht die Klassiker des digitalen Marketing.

Creative360 und das Siegfried Vögele Institut haben sich mit den Trends im B2B-Online-Marketing beschäftigt. Als wichtigste Disziplin wird von den Befragten weiterhin Suchmaschinenoptimierung angesehen (65 Prozent), ebenfalls stark im Fokus für künftige Investitionen stehen E-Mail-Marketing (64 Prozent) und Social Media Marketing (59 Prozent). Suchmaschinenmarketing kommt auf 39 Prozent. Weniger wichtig sind - noch - Mobile Marketing (29 Prozent), Leadgenerierung (28 Prozent) sowie Display-Werbung und Affiliate Marketing.

Ebenfalls interessant: 40 Prozent der B2B-Marketer investieren mehr als 10 Prozent ihres Budgets in Social Media Marketing. Wichtig finden dieses Thema 68 Prozent (im Jahr 2010 lag dieser Wert noch bei 38 Prozent). Als wichtigste Soziale Medien werden Communities wie Facebook eingeschätzt (81 Prozent). Auf Platz zwei liegen Videoportale (46 Prozent). Auf den Rängen folgen Wikis, Themenblogs sowie Fachportale. Mit relativ großem Abstand dahinter kommen Foren, Microblogs und Unternehmensblogs. Social Bookmarking ist in der Bedeutungslosigkeit versunken.

Wichtigstes Ziel eines Engagements in den Social Media ist mit 75 Prozent die Stärkung der Markenbekanntheit. Öffentlichkeitsarbeit wird von 68 Prozent der Unternehmen auf diesem "Kanal" betrieben. Auf Rang drei rangiert mittlerweile die Kundenbindung (57 Prozent im Vergleich zu 44 Prozent im Jahr 2010). Auf den weiteren Plätzen folgen Imageverbesserung, Verbesserung des Suchmaschinenrankings sowie die Leadgenerierung. Employer Branding wird immerhin schon von 31 Prozent der Firmen als Ziel genannt. Die klassische Kundengewinnung kommt auf gut 20 Prozent.

An diesen Werten lässt sich erkennen, dass Interessenten und Kunden ganz besonders im Fokus eines Engagements in den Social Media stehen. 38 Prozent wollen darüber hinaus die interessierte Öffentlichkeit erreichen, 36 Prozent Mitarbeiter und potenzielle Bewerber. Journalisten als Zielgruppen werden von gut 30 Prozent genannt, Geschäftspartner von 24 Prozent. Wobei hier noch einiges an Potenzial liegen dürfte. Als größte Risiken von Social Media Marketing gelten den Unternehmen negative Kommentare, juristische Schwierigkeiten, die Mitarbeiterführung sowie Markenverletzungen.

Als größte Herausforderung in der täglichen Arbeit sehen die Befragten die Beschaffung interessanter Inhalte (41 Prozent). 26 Prozent sehen Probleme bei der Glaubwürdigkeit. Je 13 Prozent führen die regelmäßige Bespielung der Plattformen und die genaue Ansprache der Zielgruppe als Herausforderung an.

Das Trendpapier "B2B Online-Marketing Trends 2012/2013" steht hier zum Download bereit.

Schlagworte zum Thema:  Suchmaschinenmarketing, Mittelstand, E-Mail-Marketing, Social Media, Online-Marketing

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