18.12.2012 | B2B-Handel

Internet ist wichtigstes Informationsmedium

Ist der Preis ok, werden auch Investitionsgüter gerne online gekauft.
Bild: Haufe Online Redaktion

Auch Kaufentscheidungen im B2B-Geschäft werden im Internet getroffen. Zu dieser Erkenntnis kommt eine Analyse des Softwareanbieters Webprospector. Dies gelte insbesondere bei Verbrauchs- und Investitionsgütern mit einem Preis unter 10.000 Euro.

Befragt wurden über 300 Unternehmen zu ihrem Informations- und Einkaufsverhalten im Internet. Demzufolge spielt das Internet bei B2B-Kaufentscheidungen von Verbrauchs- und Investitionsgütern unter 10.000 Euro eine zentrale Rolle als Informationsquelle. In der Folge nehmen Kunden immer später erst direkt Kontakt zu den Anbietern auf.

Gerade kleinere und mittlere Unternehmen greifen zur Informationsbeschaffung im ersten Schritt gerne aufs Web zurück. 92 Prozent der Befragten informieren sich sogar ein oder mehrmals täglich online über Lieferanten, Produkte oder Dienstleistungen und ebenso viele (94 Prozent) haben innerhalb der letzten drei Monate mindestens drei Aufträge über das Internet vergeben oder Waren bestellt. Zumeist ging es dabei um Verbrauchsgüter (97 Prozent), aber auch Investitionsgüter mit einem Wert bis 1.000 Euro (81 Prozent) beziehungsweise 1.000 bis 9.999 Euro (58 Prozent) werden online erworben. Entscheidend für den Einkauf im Web sind vor allem Preis (81 Prozent) und Zeitersparnis (73 Prozent). Eine wichtige Rolle spielt außerdem die Lieferfähigkeit (41 Prozent) der benötigten Produkte.

Schlagworte zum Thema:  E-Commerce, Mittelstand, Handel, Online-Marketing

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