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Ausgaben für digitale Werbung wachsen weiter rasant

Der größte Wachstumstreiber im digitalen Marketing bleibt der Search-Bereich. Dem kann auch das starke Wachstum für Facebook-Werbung bislang nichts anhaben, wie der Adobe Digital Index Report nun belegt.

Der Report liefert einen Überblick über die Entwicklung des digitalen Werbemarktes im ersten Quartal 2012 sowie eine Prognose für den Rest des Jahres. Demnach steigen die Ausgaben auf allen Kanälen weiterhin rasant an. Zwar investieren Unternehmen zunehmend in Facebook-Werbung, Suchmaschinen bleiben aber der wichtigste Kanal, um einen möglichst schnellen ROI zu erzielen. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum sind die Budgets für Facebook-Werbung immerhin um 93 Prozent gestiegen, was aber erst einem Anteil von drei bis fünf Prozent an den Gesamtausgaben im Search-Bereich entspricht.

Der Anteil für mobile Werbung lag in den USA im ersten Quartal 2012 bei rund acht Prozent der gesamten Ausgaben für den Bereich Search, in Großbritannien sogar bei elf Prozent. Auf Tablet-PCs entfielen in den USA vier Prozent der in diesem Bereich ausgegebenen Budgets. Niedrigere Costs per Click (CPC) auf mobilen Geräten und Tablets trugen dazu bei, dass Googles CPC im Jahresvergleich um fünf Prozent gesunken ist; im gleichen Zeitraum sind diese Kosten bei Bing/Yahoo um 18 Prozent gestiegen.

Für den Rest des Jahres 2012 geht Adobe von einer Steigerungsrate im Search-Bereich zwischen zehn und 15 Prozent aus. Diese Prognose basiert auf Daten aus einem verwalteten Werbebudget von mehr als zwei Milliarden US-Dollar und dem Nutzer-Index der letzten drei Quartale. Nach Auswertung dieser Daten wird von einem Search-Marketing-Anteil für Mobile- und Tablet-Werbung von 15 bis 20 Prozent ausgegangen. Aufgrund der steigenden Zahl von Tablet-Nutzern werden die Werbeinvestitionen in diesem Bereich weiter ansteigen. Außerdem liegen die Kosten für Werbetreibende hier im Vergleich zu Desktops beim CPC um 30 Prozent niedriger – bei vergleichbaren Konversionsraten. (sas)

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