Zumindest für erste Gedanken über die Entwicklungen im Digital Marketing wird es langsam Zeit. Bild: Haufe Online Redaktion

Einer Forbes-Prognose zufolge wird in fünf Jahren schon fast die Hälfte der gesamten Werbebudgets in Display, Social Media, Bewegtbild, Paid Search und E-Mail fließen. Zeit, für einen frühzeitigen Ausblick, was 2018 ansteht. Der US-Dienstleister Netbase gibt einen Überblick.

In welche Maßnahmen die Marketing-Budgets fließen, will in digitalen Zeiten wohl überlegt sein. Man kann also nicht früh genug darüber nachdenken, wie die Kuchenstücke im kommenden Jahr verteilt werden.

Hier einige Vorschläge, worauf sich Online-Marketer fokussieren sollten:

Website auf Vordermann bringen: Immer öfter wird mobil auf Online-Content zugegriffen. Stellen Sie sicher, dass Sie diesbezüglich auf dem neuesten Stand sind und ihre Website auf allen Devices gut lesbar ist.
Smartphones kommen häufig kurz zum Einsatz. Google nennt dieses Suchverhalten "Micro-Moments“, die kurzen Momente, die das Gerät zur Hand genommen wird, um schnell ein Rezept, einen Begriff oder ein Produkt zu suchen. Gestalten Sie Ihre Website entsprechend des Contents, der ihre Kunden höchstwahrscheinlich interessiert. Auch Ihr SEO sollte entsprechend angepasst werden.

Display Ads vs. Native: Native Advertising bleibt wichtig, schon der nahtlosen User Experience wegen. Banner Ads behalten dennoch ihre Berechtigung. Investieren Sie in beides und überlegen Sie, wie sie ihr Budget am besten zwischen den beiden Werbeformen aufteilen. Das kann je nach Branche und Unternehmen ganz unterschiedlich sein.

Display treibt Mobile-Wachstum

Digital Marketing: E-Mail entwickelt sich weiter, Video wird ein Muss

E-Mail: Die elektronische Post spielt eine wichtige Rolle in der Customer Experience. Das war so und das bleibt so. Neu ist die Integration zusätzlicher Daten zur Personalisierung. Das Stichwort in diesem Zusammenhang: Machine Learning.

Die wichtigsten E-Mail-Marketing-KPIs und was sie bedeuten

Social Media: Die sozialen Medien dienen nicht nur der Interaktion mit den Kunden. Im Rahmen von Social Analytics liefern sie Daten über Kunden und Wettbewerber, die für die Weiterentwicklung der Markenstrategie herangezogen werden können.

SEO: Lädt Ihre mobile Website schnell gut? Ist Voice Search möglich? Diese beiden Aspekte sollten spätestens 2018 angegangen werden, damit Ihre Sichtbarkeit im Web nicht leidet.

Video: Bewegte Bilder gehören spätestens im nächsten Jahr zu einer vollwertigen Content-Strategie. Das belegen beispielsweise folgende Zahlen: Seit 2014 sind die Ausgaben für Video-Werbung in den USA um 114 Prozent gestiegen. Gerade für kleinere Unternehmen, die sich TV-Spots nicht leisten können, ist Online-Video eine sinnvolle Alternative. Und Youtube wird immer mehr zu einem Kanal, der in keinem Marketing-Mix fehlen sollte.

Content Marketing: Finden Sie heraus, für welche Inhalte sich Ihre Kunden interessieren. Wichtige Fragen auch: Wie ticken sie? Auf welchen Kanälen sind sie unterwegs? Social-Media-Monitoring hilft Ihnen dabei, diese Fragen zu beantworten. Investieren Sie nicht nur in den Content selbst, sondern auch in dessen Verbreitung.

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Regeln für ein neues Marketing: "Sie müssen Daten ökonomisieren"

Schlagworte zum Thema:  Online-Marketing, Digitales Marketing, Social Media, E-Mail-Marketing, SEO

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