14.09.2016 | Marketing

Aus Leads Kunden machen ist Top-Priorität für 2017

Marketer werden zunehmend daran gemessen, wie viel Umsatz ihre Maßnahmen bringen.
Bild: Corbis

Als Top-Priorität für das nächste Jahr nennen drei Viertel der Befragten einer Studie von Hubspot aus Leads auch zahlende Kunden zu machen. Marketer sind demnach immer mehr gefordert, die Wirtschaftlichkeit ihrer Maßnahmen zu belegen.

Das Hauptaugenmerk legen Marketer auf Leads (74 Prozent), gefolgt von der Erhöhung des Website-Traffics (57 Prozent) und der Steigerung der Einnahmen, die durch Bestandskunden generiert werden (46 Prozent). Diese Zahlen liefert der Marketing- und Sales-Report "State of Inbound“ von Hubspot.

Für Marketer bleibt auch 2017 der Erstkontakt mit potenziellen Kunden eine große Hürde. 43 Prozent haben Probleme, den ROI ihrer Maßnahmen zu belegen, wohl auch deshalb kämpfen 28 Prozent um ihre Budgets.

In Sachen Leads müssen Marketing und Vertrieb als Team arbeiten

Die richtigen Kennzahlen seien erfolgsentscheidend, sagt Inken Kuhlmann von Hubspot. Der ROI sei dabei nicht nur eine Argumentationsgrundlage für Budgeterhöhungen, sondern helfe auch zu beurteilen, welche Investitionen sich lohnen und wo Optimierungsbedarf herrscht. Besondere Probleme bereitet Marketern hierbei das Social-Media-Marketing.

Auch beim Vertrieb geht es übrigens um Vertragsabschlüsse: Verkäufer wollen mehr (70 Prozent), effizienter (47 Prozent) und schneller (31 Prozent) Deals abschließen. Marketer und Vertriebler sollten deshalb ihre Zusammenarbeit intensivieren. Bislang sind für nur 22 Prozent der Vertriebsmitarbeiter Marketing-Leads die Hauptquelle für ihre Kontaktaufnahme, der überwiegende Teil recherchiert vorwiegend selbst (38 Prozent) oder erhält Kontakte über Empfehlungen (36 Prozent).

Für den Report wurden weltweit mehr als 4.500 Marketer und Sales Professionals befragt, darunter rund 1.300 aus Europa.

Schlagworte zum Thema:  Marketing, Vertrieb, Online-Marketing, Leadmanagement

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