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Auf diese sieben E-Commerce-Trends kommt es 2015 an

Worauf kommt es im E-Commerce 2015 an?
Bild: Haufe Online Redaktion

Was bewegt den E-Commerce 2015? Eine ganze Menge! Wir haben die sieben größten E-Commerce-Trends für das kommende Jahr zusammengestellt. 

 

1. Omnichannel als Wachstumstreiber
Der Online-Handel entdeckt den stationären Handel.  2015 gibt es immer mehr Online-Händler, die ihre Läden in den Städten Deutschlands und der Welt ausbauen. Aber Omnichannel wird nur wirklich erfolgreich, wenn sich beide Channel ergänzen, statt wie bisher oft nebeneinander her und aneinander vorbei zu wirtschaften. So müssen Erkenntnisse aus dem Online-Shop auch in den stationären Handel übertragen werden. Beide Channel müssen ineinanderreifen und können so gegenseitig von dem jeweils anderen profitieren. Der klassische, stationäre Handel ist 2015 nicht mehr gegen den E-Commerce, er ergänzt ihn.

 

2. E-Commerce baut auf B2B
B2B ist ein vernachlässigtes Segment im E-Commerce. In den vergangenen Jahren noch belächelt, steckt echtes Wachstumspotential im B2B-Channel, das Online-Händler 2015 entdecken und heben werden. Ein Umsatzwachstum im B2B-E-Commerce wird definitiv ein E-Commerce-Trend 2015 sein. (Studie B2B-Vertrieb wird digitaler – und multikanaliger).

 

3. Multi-Carrier-Strategie
Das Angebot an Lieferbedingungen und Versandoptionen 2015 zu erweitern scheint unumgänglich. Zu sehr sind die Erwartungen des Kunden in diesen Bereichen gestiegen. Expressversand alleine reicht nicht mehr aus. Der Kunde will den Lieferzeitpunkt bestimmen, Click & Collect nutzen oder einen variablen Abholort bestimmen. Um diesem Trend Herr zu werden, bedarf es einer Multi-Carrier-Strategie. Allein die Arbeit mit vielen verschiedenen Versendern muss der Standard werden, um diesen Trend stemmen zu können.

 

4. Cross-Border-Handel
Eine neue EU-Verbraucherrichtlinie zum E-Commerce wird 2015 einen angefangen Trend weiter beschleunigen: Gemeint ist die Lieferung an Kunden im Ausland. 2015 ist es so einfach wie nie, eine Cross-Border-Strategie aufzubauen und durchzuführen. Auch Kunden denken nun globaler und tragen zu diesem Trend bei, der Online-Händlern ganz neue Jagdgründe eröffnet.

 
5. Online-Shopping als Erlebnis
Einkaufen soll zum Erlebnis werden – zumindest wenn es nach dem Kunden geht. Der immer noch größte Kritikpunkt am Online-Handel ist ein nicht authentisches Shopping-Erlebnis. Hier ist die Stellschraube für den E-Commerce. 2015 geht es darum, den Kunden emotional abzuholen. Dazu gehört weit mehr als eine persönliche Ansprache. Visualität und Interaktivität müssen das Einkaufserlebnis für Online-Kunden auf ein neues Level heben. Das verbessert nicht nur ein einmaliges Kauferlebnis, sondern trägt auch zur Kundenbindung bei (Sechs Kundenbindungsinstrumente). Online-Marketer können 2015 kreativ sein und die Möglichkeiten der digitalen Welt mehr nutzen, um Emotionen beim Käufer zu wecken.

 

6. Customer Centric Commerce
Wie in allen Marketing-Bereichen geht es auch im E-Commerce in Richtung Personalisierung. Der Kunde ist nicht länger Teil einer Masse, sondern ein Individuum. Aufkommende Techniken wie Programmatic Marketing beweisen das. Online-Händler müssen nicht nur mehr auf Content setzen, sondern ihn auch individuell präsentieren. Empfehlungen sollten immer auf den persönlichen Vorlieben des Kunden basieren. Für den Customer Centric Commerce ist es besonders wichtig, dass der Kunde das Gefühl hat, einzigartig zu sein. Methoden, die dazu beitragen, gehören zu den E-Commerce-Trends 2015.

 

7. Mobile Commerce
2015 ist definitiv nicht der Zeitpunkt, Mobile Commerce stiefmütterlich zu behandeln. (Vier wissenswerte Facts über Mobile Commerce). Bis 2018 soll der M-Commerce so groß wie der halbe E-Commerce sein, bereits 2015 liegen die Umsätze allein in Deutschland bei knapp sechs Milliarden Euro. Die Aufgaben für den E-Commerce diesbezüglich sind klar. Die Ladezeiten von Online-Shops müssen verbessert, das Kauferlebnis auf mobilen Geräten optimiert und der Check-Out-Prozess vereinfacht werden. Diese Grundvoraussetzungen sind entgegen mancher Meinung noch weit weg von einer Standardisierung und nicht zufriedenstellend. Allein jeder zweite „Mobile“-Shop ist deutlich zu langsam.

  

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Schlagworte zum Thema:  E-Commerce, Mobile Commerce, Marketing Automation, Mobile Marketing, Online-Marketing, Online-Shopping

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