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Auf diese Phasen in der Customer Journey kommt es besonders an

Aus jeder gelaufenen Kampagne kann man etwas lernen.
Bild: Haufe Online Redaktion

Quantcast, Spezialist für digitale Werbung, zeigt, wie Onlinehändler mehr aus ihren digitalen Marketingstrategien herausholen können, indem sie User entlang ihrer Customer Journey begleiten und so gleichermaßen Neukunden gewinnen (Prospecting) und Bestandskunden binden (Retargeting) können.

1. Vor dem ersten Website-Besuch (Upper Funnel)

Hier kommt das Prospecting zum Tragen. Im Idealfall werden die Daten des Einzelhändlers genutzt, um ein Zielgruppenprofil zu erstellen. Diese Daten werden dann mit den anbietereigenen Echtzeitdaten des Werbedienstleisters kombiniert, um neue potenzielle Kunden zu finden und gezielt die Nutzer anzusprechen, die ähnliche demographische Merkmale und Verhaltensmuster aufweisen wie die bestehenden Kunden des Einzelhändlers. Der Grundgedanke des Prospecting ist es, eine aus den eigenen Daten klar definierte Zielgruppe anzusprechen, um Streuverluste zu minimieren und somit eine maximale Conversion Rate zu erreichen.
2. Nach dem Website-Besuch (Lower Funnel)
Hier geht es darum, Nutzer, die bereits im Shop waren, zu einem erneuten Besuch zu bewegen. Retargeting ist ein Grundbaustein der digitalen Marketingstrategie von Einzelhändlern, da im Durchschnitt nur zwei Prozent aller Kunden bereits beim ersten Seitenbesuch einen Kauf tätigen. Der Schlüssel zum Erfolg führt über personalisiertes Retargeting, das Zielgruppeninformationen nutzt, um besonders relevante Werbemittel in Echtzeit zu erstellen und auszuspielen (dynamische Display-Anzeigen). Dies können Händler durch die richtige Anzeigenhäufigkeit, eine entsprechende Kategorisierung der URL und Zertifizierungen ihrer Kooperationspartner sicherstellen.

3. Nach dem Verkauf
Hier geht es um die Reaktivierung des Kunden und die langfristige Kundenbindung, indem Bestandskunden nach einem Kauf bestimmte Werbemittel angezeigt werden. Eine individuelle Ansprache der bestehenden Kunden zeigt Wertschätzung und trägt dazu bei, Wiederholungskäufe zu generieren. Auch hier können Echtzeit-Daten einbezogen werden, um Werbebotschaften individueller zu gestalten und aktuelle Trends und Entwicklungen in die Werbekampagne einzubeziehen.

Basis für effizientes Prospecting und Retargeting sollten demnach immer die aktuellsten Daten zum eigenen Kundenstamm sowie zu den Website-Besuchern sein. Paco Panconcelli, Managing Director von Quantcast Deutschland, sieht hier den Einzelhandel in einer hervorragenden Position: "Die größte Herausforderung für den Einzelhandel liegt nicht darin, Kundendaten zu erhalten, sondern diese nutzbar zu machen und qualitativ hochwertig aufzubereiten. So lassen sich Nutzer anhand dieser Daten gezielt entlang ihrer Customer Journey begleiten, ohne sie gleichzeitig mit einer zu hohen Kontaktdosis zu verärgern. Wichtig ist, dass Händler verstehen, dass die Daten nicht nur als Quelle dienen, sondern gleichzeitig auch das Ergebnis zum Beispiel einer Kampagne sind und Ansatzpunkte für zukünftige Marketingaktionen bieten können."

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Schlagworte zum Thema:  E-Commerce, Versandhandel, Online-Marketing, Marketing, Werbung

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