04.05.2016 | Kommunikation

Auf diese Influencer setzen PR-Profis

Für drei von vier PR-Profis sind Journalisten die ersten Ansprechpartner.
Bild: obs/news aktuell GmbH/Sebastian Könnicke

Die wichtigsten Influencer bleiben für PR-Profis Journalisten. Blogger und Youtuber haben daran nichts geändert. Auf dem zweiten Platz liegen die Kunden. Das ergab der aktuelle PR-Trendmonitor von Newsaktuell und Faktenkontor.

Klassische Medien verlieren angeblich an Bedeutung. Für PR-Experten bleiben sie jedoch die wichtigsten Influencer und stehen noch deutlich vor Bloggern, Youtubern und anderen Social-Media-Akteuren. Drei Viertel aller Kommunikatoren zielen mit ihren Maßnahmen demnach in erster Linie auf die klassischen Medien ab. Damit stehen Redakteure von Zeitungen, Zeitschriften, TV und Hörfunk nach wie vor im Zentrum der Aufmerksamkeit. Zum Vergleich: Nur ein Fünftel der Befragten hält Blogger für wichtig, bei Youtubern und Instagramern sind es sogar nur sechs Prozent. Offenbar gehen PR-Experten auf Nummer sicher und versprechen sich höhere Reichweiten durch klassische Medien.

Kunden als Influencer

Auch andere Zielgruppen, die nicht den Medien angehören, steigen auf der Bedeutungsskala: So werden Kunden von 68 Prozent für wichtig gehalten, die eigenen Mitarbeiter von 46 Prozent. Abgeschlagen auf dem letzten Platz liegen NGOs mit gerade acht Prozent.

Für den PR-Trendmonitor wurden 650 PR-Experten aus Pressestellen und Agenturen befragt.

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Schlagworte zum Thema:  Marketing, PR, Social Media

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