06.11.2014 | Fortune 500

Auch die Konzerne sind im Social-Media-Zeitalter angekommen

Auf Linkedin will kein amerikanischer Konzern fehlen.
Bild: Comstock Images, a division of JupiterImages Corporation

Die University of Massachusetts Dartmouth hat untersucht, wie die Fortune 500 die Social Media nutzen. Die Erhebung zeigt, dass die amerikanischen Big Player langsam in Experimentierlaune kommen. Und dass an Linkedin kein Weg vorbeiführt.

Linkedin ist das mit Abstand meist genutze Social Network unter den Fortune 500. 97 Prozent der Unternehmen haben dort einen Auftritt. Auf dem zweiten Platz rangiert Twitter mit 83 Prozent knapp vor Facebook mit 80 Prozent, wobei Facebook den Rückstand im Vergleich zum Vorjahr verkürzen konnte. Beide Plattformen konnten im Gegensatz zum Viertplatzierten Youtube (von 69 auf 67 Prozent) einen Zuwachs verzeichnen.

Auf Platz 5 der meistgenutzten Social Media folgt dann bereits Foursquare. Etwas mehr als die Hälfte der Fortune 500 ist dort vertreten. Dies entspricht einem Plus von 42 Prozentpunkten. Google+ nutzen 38 Prozent der Unternehmen (plus drei Prozentpunkte), ein Blog 31 Prozent (minus drei Prozentpunkte). Beachtliche Zuwächse gab es auch bei Pinterest und Instagram, die derzeit von 36 bzw. 20 Prozent der Fortune 500 benutzt werden. CEOs halten sich hingegen weiterhin eher zurück.

Von den Top 10 der Liste, sind alle auf Facebook, aber "nur" sieben auf Twitter vertreten. Die meisten Twitter-Follower hat Facebook (13,8 Millionen). Der Twitter-Konkurrent liegt damit vor Starbucks (6,33 Millionen). Microsoft (4,29 Millionen), Walt Disney (3,76 Millionen) und Whole Foods Market (3,75 Millionen).

Die meisten Facebook-Fans hat ebenfalls das Zuckerberg-Imperium (154,9 Millionen). Auf den Plätzen zwei bis vier folgen Coca-Cola (gut 87 Millionen), Walt Disney (48,2 Millionen), Starbucks (37 Millionen) und Wal-Mart (34,6 Millionen).

Schlagworte zum Thema:  Social Media, Online-Marketing, Marketing, Dialogmarketing

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