| App-Stores

Google Play wird am häufigsten genutzt

Mit Apps lässt sich gut Geld verdienen. Am besten gelingt das bislang Apple.
Bild: Haufe Online Redaktion

Klare Rollenverteilung im App-Markt: Google Play ist einer Studie zufolge der derzeit am häufigsten genutzte App-Store. 38 Prozent der Smartphone-Nutzer greifen darauf zu. Finanziellen Profit mach allerdings vorwiegend Apple. I-Phone-Besitzer geben schlichtweg mehr Geld für Apps aus.

Dieses Ergebnis liefert die quartalsweise erscheinende Studie „Smartphone Mobile Internet Experience (SMIX)“ des Marktforschungs- und Beratungsinstituts Yougov. Demnach laden 84 Prozent der I-Phone-Nutzer kostenpflichtige Apps herunter. Im Vergleich: Bei Google Play tun dies nur 58 Prozent. Nicht nur in Sachen Profit hat Apple die Nase vorn: I-Phone-Nutzer zeigen auch insgesamt die breiteste App-Nutzung. Das bedeutet, dass auf zwei Drittel aller I-Phones mehr als 20 Apps aus den unterschiedlichsten Bereichen installiert sind. Möglich wird dies durch den sehr leichten Zugang zu guten Apps; der Store erhält regelmäßig Bestnoten für einfache Benutzung und Qualität des App-Angebots.

Kleiner Dämpfer für Apple

Einen kleinen Dämpfer muss Apple im Vergleich zur Erhebung im Juni 2012 dennoch hinnehmen. Die Bewertungen sind zwar weiter hervorragend, aber nicht mehr ganz so gut wie im letzten Sommer. Auch bei der Weiterempfehlung bleibt Apple zwar die Nummer eins, der sogenannte Net Promoter Score (NPS) ist aber in diesem Zeitraum von 46 auf 26 gesunken. Grund: Das Scheitern der Einführung eines eigenen Kartenprogramms, für das das Unternehmen viel Spott und Häme einstecken musste.

Samsung, Apples schärfster Konkurrent, holt dank zufriedenerer Kunden langsam auf. Eine schwache Marktposition hat weiterhin Nokias Ovistore. Yougov warnt dennoch davor, Nokias Präsenz im Smartphone-Markt komplett abzuschreiben.

Schlagworte zum Thema:  Mobile Marketing, Online-Marketing

Aktuell

Meistgelesen