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| Jugendstudie

Alles dreht sich um Youtube, Instagram und Whatsapp

Die Mediennutzung der Jugendlichen ist in Bewegung.
Bild: Haufe Online Redaktion

Das Mediennutzungsverhalten der Jugendlichen hat mit dem ihrer Eltern nicht mehr viel zu tun. Dies belegt erneut eine Studie. Youtube, Whatsapp und Instagram sind demnach die ständigen Begleiter von heute. Sogar Facebook gerät ins Hintertreffen.

Instagram ist laut einer unter Besuchern der Jugendmesse You durchgeführten Studie die am häufigsten regelmäßig genutzte Social Community unter Jugendlichen (59 Prozent). Sie konnte einen Zuwachs von 50 Prozent unter den Befragten seit letztem Jahr verzeichnen. Damit hat sie Facebook (44 Prozent) auf Platz zwei verwiesen. Twitter ist in der Gunst der Jugendlichen ebenfalls gestiegen (17 Prozent) und belegt nun Platz drei im Ranking. Insgesamt sind knapp 90 Prozent der Jugendlichen regelmäßig in den Social Media unterwegs.

82 Prozent der über 1.000 befragten Jugendlichen nutzen das Internet zum Videoschauen. Danach folgen Chatten (58 Prozent), Instagram (51 Prozent) und Musik herunterladen oder hören (47 Prozent). Über ein Fünftel der Befragten gibt an, das Internet für digitale Spiele, für Musikstreaming bei Spotify oder für das Sehen von Spielfilmen zu nutzen. Blogs wiederum spielen für Jugendliche keine große Rolle - nur neun Prozent nutzen sie.

Zum Schreiben von E-Mails nutzen nicht mal mehr ein Viertel der Jugendlichen das Internet. Freunde werden stattdessen über Whatsapp kontaktiert (75 Prozent), die Messenger-App baut ihre Spitzenposition aus. Foto-Messaging mit Snap-Chat ist im Kommen (sechs Prozent) und bereits häufiger als Anrufe per Handy oder Telefon (knapp fünf Prozent). Facebook ist als Kontaktmedium auf Platz vier gerutscht. Die persönliche Kommunikation nimmt kontinuierlich ab (vier Prozent), ebenso wie die Nutzung von Skype (nicht mal mehr drei Prozent) oder SMS (zwei Prozent).

Das führende Unterhaltungsmedium für Jugendliche - noch vor dem Fernseher - ist Youtube: 62 Prozent von ihnen sehen Filme und Serien im Internet und 61 Prozent im TV. Streaming-Dienste wie Netflix werden stärker genutzt (24 Prozent) als die Mediatheken der Fernsehsender (14 Prozent). Wenn es um Nachrichten geht, steht für Jugendliche die Information über das Fernsehen an erster Stelle (59 Prozent). Aber auch hier werden soziale Netzwerke stark genutzt (48 Prozent) und haben bereits klassische Medien wie das Radio (39 Prozent) und die Zeitung (weniger als ein Fünftel) abgehängt. Jugendliche geben Nachrichten-Apps (20 Prozent) den Vorzug gegenüber Printprodukten oder Nachrichtenwebsites (zehn Prozent).

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Social Media, Mediennutzung, Medien, Online-Marketing

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