05.11.2013 | Serie Suchmaschinenoptimierung

Acht fatale SEO-Fehler, die Sie vermeiden sollten

Serienelemente
Diese SEO-Fehler sollten Sie nicht begehen.
Bild: Haufe Online Redaktion

Viel wird immer noch falsch gemacht bei der Suchmaschinenoptimierung. Dabei ist bereits einiges gewonnen, wenn bestimmte Fehler vermieden werden. Wir verraten, was Sie besser sein lassen sollten, wenn Sie Google nicht vergraulen wollen.

1. Die falsche Sprache

Wenn Sie sich in fremden Ländern aufhalten, sprechen Sie Ihre eigene Sprache oder passen Sie sich an? Wenn Sie in auf Ihrer Sprache beharren, laufen Sie Gefahr, dass niemand Sie versteht. Genauso geht es den Suchmaschinen, wenn sie auf Seiten treffen, die mehrheitlich nicht in HTML vorliegen. Besonders Flash-Elemente können Suchmaschinen schlecht verarbeiten, so toll sie manchmal auch aussehen mögen. Flash ist daher ein gehöriger SEO-Stolperstein, der auch beim Thema Mobile problematisch ist und deswegen vorsichtig eingesetzt werden muss. Erst kürzlich warnte Googles SEO-Guru Matt Cutts vor dem übermäßigen Einsatz von Flash, der in Zukunft noch stärker bestraft werde. Auch Java sollte mit Bedacht eingesetzt werden. Ganz so schlimm ist es bei PDF-Dateien nicht, aber wenn Sie die Wahl haben, setzen Sie auf die Sprache des Webs.

2. Falsche Keywordauswahl

Stellen Sie sich vor, Sie haben einen tollen Text geschrieben und keiner findet ihn per Google. Oft ist die falsche Keywordauswahl der Hauptfehler. Umso gravierender ist dieser Fauxpas, weil schlechte Keywords weitere SEO-Schritte oft wirkungslos machen. Wenn Ihr Text nicht aus Wörtern besteht, die Suchmaschinennutzer suchen, wird er auch nicht gefunden, so die einfache Regel. Investieren Sie daher vor der Texterstellung etwas Zeit in die Suche nach den passenden Keywords.

3. Schlechte Snippets

Bei Snippets handelt es sich um die Vorschau in den Suchergebnissen. Diese bestehen normalerweise aus einem Titel, der URL und einem Teaser, der Meta-Description. Sollte sich Ihre Seite in den Suchmaschinen ganz weit oben befinden, ist das aber noch kein Garant für hohe Klickraten. Schließlich müssen die Snippets noch zum Klicken anregen. Doch oft wird vergessen, diese Daten zu pflegen oder gar zu optimieren. Ein teilweise folgenschwerer Fehler, da der Suchmaschinennutzer bereits hier filtert, ob die Zielseite ihm hilft oder nicht.

4. Doppelt hält nicht besser

Google will, dass ein Text nur einmal im Internet vorkommt. Andernfalls hat das negative Auswirkung auf das Suchmaschinenranking. Dass es sich manchmal auf der eigenen Seite nicht verhindert lässt, ist verständlich. Aber glücklicherweise gibt es dafür eine Lösung, die immer noch zu wenig angewandt wird. Und zwar kann den Suchmaschinen mithilfe eines sogenannten Canonical-Tags gezeigt werden, welches das Original-Dokument ist und welches das Duplikat. Trotzdem sollte man nicht zu viel Duplicate Content auf seiner Seite haben, auch mit Canonical-Tags.

5. Lahme Ente

Google mag keine langsamen Seiten. Eine lahme Seite verhindert ein schnelles Vorankommen des Google-Crawlers und kann negative Auswirkung auf das Ranking in Suchmaschinen haben. Zwar hat die Bedeutung des Pagespeeds in letzter Zeit abgenommen, aber ein relevanter Faktor bleibt er immer noch. Zumal Geschwindigkeit noch andere Vorteile hat: So gibt Amazon an, dass ein um 100ms schnellerer Seitenaufbau einer Einnahmesteigerung von einem Prozent gleichkommt.

6. Mangelhafte interne Verlinkung

Eine gute interne Verlinkung ist aus zwei Gründen wichtig. Erstens müssen Sie Nutzern interessante Inhalte zeigen, um sie auf Ihrer Seite zu halten. Zweitens müssen Sie Google Ihre Inhalte einfach zugänglich machen. Google hasst es, wenn Inhalte schwer zu finden sind. Um das zu verbessern, sollten Sie auch eine HTML-Sitemap bereitstellen und Google mit einer XML-Sitemap versorgen.

7. Spam statt Inhalt

Spam funktioniert aus SEO-Sicht schon lange nicht mehr. Guter, einzigartiger Content heißt das Zauberwort. Google ist sehr viel besser darin geworden, guten Content zu filtern. Sei es durch Social Signs oder Absprungraten. Ist Ihre Seite nicht hilfreich, landet Sie bei Suchmaschinen auch nicht weit vorne.

8. Nichtssagende Linktexte

Links sind für SEOs immer noch eine zentrale Messgröße. Sie entscheiden, welche Relevanz Google einer Seite einräumt. Neben zu wenig Links sind die Linktexte ein großes Problem. Wenn Sie sich die Mühe machen, einen Backlink zu setzen, sollten Sie daher auf den Verlinkungstext achten. Lautet der Text „Hier“ oder „Mehr“ ist das nicht so gut, wie wenn der Text das Keyword der Zielseite enthält.

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