02.12.2016 | Serie Digitale Marketingtrends 2017

7 wichtige E-Commerce-Trends für 2017

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Viele E-Commerce-Anbieter könnten in Zeiten von Amazon Echo und Co. künftig in die Röhre schauen.
Bild: MEV Verlag GmbH, Germany

E-Commerce können mittlerweile die meisten Unternehmen. Um sich von der Konkurrenz abzuheben, sind Optimierungen und Innovationen gefragt. Das sind die E-Commerce-Trends 2017.

Über 80 Prozent aller deutschen Unternehmen vertreiben ihre Produkte oder Dienstleistungen laut Bitkom mittlerweile über das Internet. Gut jedes dritte Unternehmen betreibt sogar einen eigenen Webshop. Und in Zeiten, in denen die E-Commerce-Bäume nicht mehr direkt in den Himmel wachsen, sind Optimierungen und Innovationen gefragt. Wir fassen die wichtigsten Entwicklungen zusammen.

Die wichtigsten Trends im E-Commerce

Technische Optimierungen

Immer mehr Shoptraffic kommt von mobilen Geräten, und Google betont (deshalb) stets die Wichtigkeit mobil-freundlicher Seiten (Testen Sie: Wie gut ist Ihre Website für Mobilgeräte optimiert?): Zwei gute Gründe, die Mobile-Optimierung weiter zu verbessern. Nicht nur in diesem Zusammenhang ist auch die weitere Optimierung der Ladegeschwindigkeit essentiell.

Real Time Customization

Empfehlungen nutzen mittlerweile fast alle Onlinehändler. Wie elaboriert beziehungsweise personalisiert diese sind, steht auf einem anderen Blatt. Predictive Analytics kann ein Ansatzpunkt sein, Daten gibt es schließlich genug. Ziel sollte Real Time Customization sein.

Content Marketing

Ausgefeilte Produktdaten und -contents sollten Standard sein. Richtig interessant wird es bei Content, der den Kunden nur indirekt zu einem möglichen Kauf führt, aber ein Informationsbedürfnis befriedigt. Da ist im E-Commerce noch viel Luft nach oben. Hier greifen auch SEO und Content Marketing ineinander.

Social Commerce

War vor Jahren schon ein Thema, seit Influencer Marketing hat Selling in den Social Media den Makel eines "Tabus" verloren. Hier dürfte sich in der nächsten Zeit sehr viel tun.

Messenger und Chatbots

Neue, zeitgemäße Interaktionskanäle tun sich auf. Messenger haben sich sehr schnell verbreitet, warum also nicht darüber mit den Kunden kommunizieren? Noch spannender wird die Entwicklung in Sachen Chatbots sein. Mehr über die künftige Bedeutung des Self-Service lesen Sie hier.

Zustellung

Wurden bislang im E-Commerce vor allem die internen Abläufe und das Marketing optimiert, ist nun die Zustellung dran. Die Lieferoptionen waren den Kunden schon immer wichtig, bald schon könnten aber neue Standards gesetzt werden. Ein Stichwort ist zum Beispiel Same Day Delivery. Filialisten sind hier in der Pole Position, andere Hersteller oder Händler werden nachziehen, sofern sie es können. Auf der letzten Meile tut sich was, muss sich etwas tun.

Neue Nachfragewege

Die Nachfrage könnte sich in absehbarer Zeit neue Wege suchen. Die Spracheingabe von Wünschen beziehungsweise Bestellungen ist eine Sache, Amazon Echo und Co. eine ganz andere. Denn damit könnte die Nachfrage an den meisten Anbietern einfach vorbeigehen, weil sie schon bedient wird, bevor der Kunde selbst recherchiert.

Schlagworte zum Thema:  E-Commerce, Mobile Commerce, Versandhandel, Kundenservice, Content Marketing, Digitales Marketing, Google, Facebook, Suchmaschinenoptimierung, Mobile Marketing

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