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6 wissenswerte Fakten über den Checkout im E-Commerce

Vom Kaufen bis zum Kauf ist es manchmal ein langer Weg.
Bild: Michael Bamberger

Konversionskraft hat die Checkouts der deutschen Top 100 Onlineshops analysiert und die Veränderungen gegenüber 2014 dokumentiert. Es zeigt sich: Die Prozesse sind nicht überall schlank und nutzerfreundlich.

Der Nutzer hat in der Regel den Kaufprozess mental mit dem Klick auf den Kaufen-Button schon abgeschlossen. Die Entscheidung ist gefallen. Doch die letzte Hürde im Kaufprozess steht noch an: der Checkout. Eine Menge Potential für Optimierungen. Das sollten Sie wissen:

  • Der durchschnittliche Checkout-Prozess hat fünf Schritte inkl. Warenkorb (Veränderung gegenüber 2014: Reduktion um einen Schritt). Der kürzeste hat zwei Schritte, der längste neun (2014 waren es noch drei bzw. 12).
  • Nur 31 Prozent der Shops geben positives Feedback in der Prozessleiste (zum Beispiel "Abhaken" der bereits abgeschlossenen Schritte). Nur drei Prozent setzen Icons in der Leiste ein (keine Veränderung gegenüber 2014).
  • 52 Prozent der Shops bieten die Möglichkeit, Gutscheine im Warenkorb einzulösen. 57 Prozent davon zeigen diese sehr prominent an (ebenfalls keine Änderung gegenüber 2014).
  • 63 Prozent setzen Tunneling im Checkout ein (plus 13 Prozent). Es werden ablenkende Elemente, wie zum Beispiel die Navigation, ausgeblendet, so dass der Nutzer nicht in Versuchung gerät, den Prozess zu verlassen.
  • Nur 14 Prozent benennen die Buttons sinnvoll in jedem Schritt (minus zwei Prozent), zehn Prozent teilweise (minus ein Prozent) und 76 Prozent verzichten auf eine "sprechende" Benennung (plus drei Prozent).
  • Der durchschnittliche Checkout-Prozess hat 14,6 Felder (minus 0,8) und 11,3 Pflichtfelder (unverändert) für den Prozess der Neuregistrierung. Das Minimum beträgt sechs Felder (minus eins), das Maximum 18 Felder (minus sechs).

Den Konversionskraft Checkout-Report Q1-2015 mit vielen weiteren Fakten gibt es hier.

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Schlagworte zum Thema:  E-Commerce, Versandhandel, Online-Marketing

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