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Virtual Reality is nur ein Content-Marketing-Trend 2017. Bild: MEV-Verlag, Germany

Content Marketing ist mittlerweile ein fester Bestandteil im Marketingmix. Wie alle Marketing-Bereiche mit digitalen Wurzeln, wandelt sich Content Marketing dabei ständig. Was 2017 wichtig wird und deswegen auf das Content-Marketing-Radar gehört.

Das Jahr der virtuellen Realität

Dieses Jahr war ein Meilenstein für Virtual Reality (VR). Mit Pokemon Go wurde das Randphänomen zum Massenphänomen. Doch damit nicht genug. Die technische Entwicklung hat ebenfalls Massentauglichkeit erreicht. Mit Occulus Rift, Playstation VR und dem HTC Vive gibt es qualitativ hochwertige Geräte, die das Eintauchen in die virtuelle Welt in die gekannter Qualität ermöglichen. Zwar sind die Endkundenpreise noch hoch, aber die Akzeptanz ist bereits vorhanden und so ist es nur eine Frage der Zeit, bis VR auch für Content Marketer interessant wird. Die ersten Schritte werden jetzt gerade gemacht. 2017 wird sich zeigen, ob VR bereits reif für Content Marketing ist.

Kurzweiliger Content

Man kann es nicht mehr verleugnen, Snapchat ist gekommen um zu bleiben. Und mit Snapchat ist auch der 24-Stunden-Content ganz groß im Kommen. Facebook experimentiert bereits in dieser Richtung und da das Snapchat-Wachstum weiterhin ungebremst ist, wird diese neue Content-Form 2017 eine wichtige Rolle zukommen, die nicht nur auf Snapchat begrenzt ist. Wie man den Content am effektivsten für Content Marketing einsetzen kann, wird eine der großen Herausforderungen für Content Marketer sein. Denn Engagement hin oder her: Der Beweis, dass Snapchat-Content auch konvertieren kann, den ist das neuartige soziale Netzwerk noch schuldig.

Die organische Reichweite sinkt rapide

Social Media ist in letzter Zeit einerseits der Ort geworden, um Content zu publizieren. Mit Facebook Instant Articles will vor allem Facebook zu DEM digitalen Verleger werden. Die Kehrseite der Medaille ist, dass andererseits fast alle sozialen Netzwerke in den vergangene Jahren die natürliche, sprich organische, Reichweite eingedämmt haben. Wenn Sie heute auf Facebook einen Post veröffentlichen, dann wird er nur von einem Bruchteil Ihrer Facebook-Fans gesehen werden. Zwar ist die Entwicklung bei Google nicht ganz so dramatisch, die Richtung ähnelt sich aber. Im Klartext heißt das, dass Sie 2017 nicht drum herum kommen werden, sich Reichweite zu kaufen. Pay to play heißt also das Content-Marketing-Motto 2017.

Video überall

Video-Content ist beileibe kein neuer Trend. In den letzten Jahren sind aber vor allem die technologischen Möglichkeiten schnell gewachsen. Ob Live-Video, Microvideos oder ganz normale Video-Ads – heutzutage kommt Bewegtbildmaterial überall gut an. Mittlerweile sind auch Smartphone-Nutzer dem Video-Trend erlegen und machen einen immer größeren Teil des weltweiten Video-Traffics aus. Nicht nur der Empfang hat sich vereinfacht, auch die Erstellung ist dank dem mobilen Siegeszug so leicht wie nie. Das nächste Video ist nur einen Klick entfernt und auch die Qualität steigt. All das macht Video-Content zu einem essentiellen Baustein von Content-Marketing-Kampagnen 2017.

Content Advertising

Eine Folge des Content-Marketing-Hypes ist ein Überangebot an Inhalten. Der sogenannte Content-Schock ist real und wirkt sich aus. Noch vor nicht allzu langer Zeit wurden in Unternehmen 80 Prozent für die Content-Erstellung und nur 20 Prozent für die Content-Promotion aufgewendet. Wie erwähnt sinkt auch noch die organische Sichtbarkeit, vor allem in sozialen Netzwerken. Content muss also besser beworben werden. Eine Möglichkeit: Native Advertising. Der Vorteil ist, dass die Inhalte hier direkt im natürlichen Umfeld der Leser zu finden sind. 2020 soll native Advertising laut einer Studie einen Marktanteil von 52 Prozent an der Digitalwerbung haben. Allerdings ist Native Advertising nur einer von vielen Wegen. Im Content Advertising wird der Kampf um Sichtbarkeit 2017 neu entbrennen.

 
Außerdem gilt wie in den vergangenen Jahren, dass Content Marketing weiterhin visueller, interaktiver und mobiler wird. Was sind Ihre Content-Marketing-Trends für 2017?

 

Quellen:

Forbes

Business2Community

Schlagworte zum Thema:  Content Marketing, Digitales Marketing, Google, Facebook, Suchmaschinenoptimierung, Mobile Marketing

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