23.08.2016 | E-Commerce

40 Prozent der Online-Werbebudgets sollen in mobile Anzeigen fließen

Neue Formate von Google und Facebook machen mobile Anzeigen für Händler zunehmend attraktiv.
Bild: MEV-Verlag, Germany

Im vierten Quartal 2016 werden Händler fast die Hälfte ihrer Online-Werbegelder für mobile Anzeigen ausgeben. So laut das Ergebnis des Reports "The State of Shopping Ads: 2016 Cross-Channel-Marketing“ von Marin Software.

Im selben Zeitraum werden demnach 37 Prozent der bezahlten Suchklicks mit Shopping Ads generiert. Gleichzeitig werden sich Klicks und Budget-Anteile von Social Networks auf einem konstanten Level einpendeln.

Publisher wie Google und Facebook entwickelten stetig neue Formate und Features, die Retail-Werbekunden neue Zielgruppen und Einnahmequellen bieten, erklärt Marcus Thümmler, Team Lead Product Consulting DACH bei Marin Software die Entwicklungen in Sachen Paid Search und Mobile für das letzte Jahresquartal. Davon würden auch die Konsumenten profitieren, denn erstens werde das Einkaufserlebnis dadurch noch genauer auf sie zugeschnitten und zweitens könnten sie in einer mobilen Welt noch einfacher im für sie richtigen Moment klicken und kaufen.

Mobile-Trend wird sich fortsetzen

Die Experten von Marin Software gehen davon aus, dass sich dieser Trend auch im nächsten Jahr fortsetzen wird. Sie glauben, dass sich der Anteil der Klicks und Ausgaben für Anzeigen auf Smartphones bei rund 40 Prozent einpendeln wird.

Die Studie basiert auf weltweit erhobenen Daten des Marin Global Online Advertising Index. Ausgewertet wurden Retailer, die mehr als 100.000 US-Dollar im Monat für Text-Anzeigen bei Google und Bing und für Product Listing Ads (Shopping-Anzeigen) ausgeben. Die Daten beziehen sich daher auf die Investitionen der großen Player, zeigen aber dennoch einen Trend, der auch für kleinere Händler relevant ist. 

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Schlagworte zum Thema:  Online-Marketing, Mobile Marketing, E-Commerce, Werbung

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