Dass Mobile Marketing funktioniert, da ist man sich sicher. Messen kann man den Erfolg aber derzeit nicht wirklich. Bild: Michael Bamberger

Laut einer Studie von Warc und der Mobile Marketing Association werden die Ausgaben für Mobile Marketing im EMEA-Raum weiter steigen. Größtes Problem bleibt jedoch weiterhin die Erfolgsmessung.

Demnach gehen mehr als 80 Prozent der rund 550 Befragten davon aus, dass ihre Mobile-Marketing-Budgets in ihren Unternehmen in den kommenden zwölf Monaten aufgestockt werden. 40 Prozent rechnen damit, dass in fünf Jahren mehr als ein Viertel ihrer Marketing-Budgets in mobile Kanäle fließen wird.

Die Mehrheit (62 Prozent) der Marketer aus dem EMEA-Raum überzeugen mobile Kanäle vor allem durch ihre Effizienz. Ein Drittel sagt, sie seien "sehr wichtig“ für ihr Unternehmen. Und damit liegen sie richtig, denn schon jetzt erfolgt mehr als 70 Prozent der Internetnutzung mobil.

Mobile Marketing: Es fehlt an Personal und Kompetenz

Die Studie zeigt allerdings auch, dass es bei der Umsetzung mobiler Kampagnen noch an Kompetenz und Wissen mangelt. Nur elf Prozent sind personaltechnisch so aufgestellt, dass ein professionelles Mobile Marketing möglich ist. Und auch an die Weiterbildung der Mitarbeiter in diesem Bereich wird selten gedacht. Da überrascht es nicht, dass 62 Prozent der Marketing-Organisationen bisher ohne Strategie arbeiten.

Ein weiteres Problem stellt die Messbarkeit dar. Ein Drittel (32 Prozent) sieht hierin sogar die größte Hürde beim Wachstum des Mobile Marketing. Trotzdem soll in den kommenden fünf Jahren in neue Technologien wie Mobile Wallet, Virtual und Augmented Reality sowie IoT und Smart-Home-Technologien investiert werden.

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Schlagworte zum Thema:  Mobile Marketing, Marketing, Mediaplanung

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