15.09.2015 | Social Media

10 Erfolgsmethoden für viralen Content

Befolgen Sie diese Tipps für mehr Social Signs!
Bild: Socialmediatoday ⁄

Social Media ist mittlerweile ein wichtiges Standbein im digitalen Marketing. Doch wie kann der Buzz in sozialen Netzwerken herbeigeführt werden? Socialmediatoday hat auf Basis einer ausführlichen Studie zehn Methoden vorgestellt, die erfolgreichen Content auszeichnen.

Wie muss Content aussehen, damit ihn tausende Menschen in sozialen Netzwerken teilen? Qualitativ hochwertig: klar, interessant: natürlich. Aber das sind eher allgemeine, wenig aussagekräftige Attribute. Da sind die zehn Methoden, die Socialmediatoday auf Basis von Daten von Buzzsumo erörtert hat, ein echter Fortschritt. Die Daten stammen zwar aus dem Jahr 2014, dafür ist die Masse an Daten mit über 100 Millionen Artikeln beispiellos. Das macht das Ergebnis durchaus aussagekräftig.

So muss viraler Content aussehen

 

1. Längere Artikel bekommen fast doppelt so viele Shares

Artikel mit weniger als 1.000 Wörtern können im Schnitt nur halb so viele Social Signs wie Artikel mit 3.000 und mehr Shares vorweisen. Auch Artikel zwischen 1.000 und 3.000 Wörtern schneiden erheblich besser ab als kurzer Content. Allerdings ist nur jeder 16. Artikel länger als 1.000 Worte. Potential ist also vorhanden.

 

2. Am richtigen Tag teilen

Die Studie hat außerdem herausgefunden, dass Dienstag der beste Tag ist, um Content zu teilen. Das trifft sowohl auf Facebook, als auch auf Twitter und Google+ zu. Für LinkedIn und Pinterest ist dagegen der Montag der beste Teiltag. Insgesamt ist der Wochenanfang dem Wochenende überlegen.

 

3. Listenartikel sind am erfolgreichsten

Artikel, die dem Listen-Schema folgen, weisen insgesamt am meisten Shares auf. Der Grund liegt in der einfachen und schnellen Informationsaufnahme durch den Leser. Am besten funktionieren übrigens Listen mit zehn Punkten. Danach folgen Listenartikel mit 23, 16 und 24 Punkten.

 

4. Bilder sind Teilgaranten

Dass Artikel mit Bildern besser geteilt werden, dürfte mittlerweile klar sein. Die Studie bestätigt dieses Wissen. Ist ein Bild Bestandteil des Artikels, wird er doppelt so häufig geteilt.

 

5. Trauriger Content funktioniert weniger gut

Die Artikel mit den meisten Social Signs rufen positive Emotionen hervor. Aber: Es muss nicht immer „Cat Content“ sein. Lesetipp: Geiler Content - Was können Unternehmen von Foodporn lernen?

 

6. Quiz=Shares

Quiz sind en vogue. Acht der zehn meistgeteilten Artikel beinhalten ein Quiz. Das liegt auch daran, dass ein Quiz immer an das Ego des Nutzers appelliert – häufig erfolgreich.

 

7. Infografiken wirken fast so gut wie Listen

Infografiken kommen bei der Zahl der generierten Shares nahe an Listenartikel heran. Der Grund ist vergleichbar: Infografiken schaffen es, viele Informationen schnell absorbierbar darzustellen.

 

8. Nach einer Woche erneut teilen

Um Social Signs zu vervielfachen, sollte Content nach ungefähr einer Woche wieder geteilt werden. Diese Methode ist laut der Studie am erfolgreichsten.

 

9. Ein Influencer ist Gold wert

Wenn ein Influencer einen Artikel teilt, erhöht das die Shares um 32 Prozent. Tun das fünf Influencer, können die Shares sogar vervierfacht werden!

 

10. Autorenfenster sorgt für mehr Aktivität

Artikel, die ein Fenster mit mehr Informationen zum Autor haben, kommen auf 42 Prozent mehr Social Signs auf Google+. Ähnlich sieht es bei den meisten anderen sozialen Netzwerken aus. Die einzige Ausnahme heißt Facebook: Hier haben Autoreninformationen keine nennenswerten Auswirkungen.

 

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Schlagworte zum Thema:  Virales Marketing, Content Marketing, Social Media Marketing, Social Media, Facebook, Twitter

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