| Gehaltsreport

Die Top-Verdiener arbeiten in Hessen

Money makes the world go round: In Hessen verdienen die Menschen am meisten.
Bild: Haufe Online Redaktion

Zum dritten Mal in Folge hat die Online-Jobbörse StepStone.de seine jährliche Gehaltsstudie vorgestellt. Sie zeigt, dass die Durchschnittsgehälter der Fach- und Führungskräfte in der Republik regional stark schwanken.

Die Gehaltsstudie vob Stepstone zeigt, dass die Durchschnittsgehälter der Fach- und Führungskräfte in der Republik regional stark schwanken: So verdienen Fachkräfte in Hessen sogar 49 Prozent mehr als in Mecklenburg-Vorpommern.

Im Ranking liegen Hessen, Baden-Württemberg und Bayern vorne. Baden-Württemberg hat sich im Vergleich zum Vorjahr um einen Platz verbessert und Bayern auf den dritten Platz zurückgedrängt.

Die Gehaltsstudie verdeutlicht zudem die Auswirkungen des Fachkräftemangels in Deutschland. So zeigt sich etwa, innerhalb welcher Berufsgruppen Fachkräfte am stärksten umworben werden. Bestbezahlt sind immer noch Ärzt, gefolgt von Spezialisten aus IT, Ingenieurwesen sowie Finance und Consulting. "Die Zahlen belegen, dass der Mangel an Fachkräften zu großen Gehaltsunterschieden führt. Angebot und Nachfrage bestimmen das Arbeitsumfeld entscheidend", sagt Dr. Sebastian Dettmers, Geschäftsführer von Stepstone Deutschland.

Regionsunabhängig macht sich ein Studium bezahlt: Akademiker verdienen im Schnitt 35 Prozent mehr als Nicht-Akademiker. Wer promoviert hat, bekommt sogar noch einmal 18 Prozent mehr als Absolventen mit Master oder Diplom. Ebenso schlägt sich die Branchenwahl im Verdienst nieder: An der Spitze steht die Pharmaindustrie. Dort sind die Gehälter fast doppelt so hoch wie in der Hotel- und Gastronomiebranche, dem Ranking-Schlusslicht. Auf dem zweiten Platz rangieren Banken, gefolgt von Fahrzeugbau und - zulieferern sowie der chemie- und erdölverarbeitenden Industrie.

Schlagworte zum Thema:  Vertrieb, Marketing

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