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Finanzbranche schwächelt beim Datenschutz

Wer Kunden gegen ihren Willen mit Werbung versorgt, muss mit Unmut rechnen.
Bild: Haufe Online Redaktion

In den vergangenen zwölf Monaten haben 60 Prozent der Deutschen ohne ihr Einverständnis Werbung von Banken oder Versicherungen erhalten, so die Ergebnisse einer Umfrage der Beratungsgesellschaft KWF Business Consultants. Drei Viertel der Betroffenen ärgern sich über die unerlaubten Werbesendungen.

In Sachen Datenschutz hat sich die Branche somit nicht gebessert, das diesjährige Ergebnis liegt mit 60 Prozent nur geringfügig unter dem Vorjahresergebnis von 61 Prozent. Das schlechte Ergebnis hat auch für die Finanzinstitute Konsequenzen: Mehr als vier von zehn Deutschen würde eine Beschwerde bei einer Datenschutz-Verletzung ihrer Bank nicht ausreichen, 43 Prozent würden wenn möglich alle laufenden Verträge kündigen und 41 Prozent zumindest keine neuen abschließen. Jeder Dritte würde außerdem seinen Freunden und Bekannten von der Bank abraten. (tb)


Schlagworte zum Thema:  Finanzwirtschaft, Datenschutz, Direktmarketing, Werbung, Marketing

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