09.08.2016 | E-Commerce

Fünf Tipps: Was es beim Webshop-Relaunch zu beachten gibt

Baustelle Webshop: Damit der Relaunch gelingt, gibt es einiges zu beachten.
Bild: Corbis

Wenn Kunden ausbleiben, weil Technik und Design veraltet sind, ist es an der Zeit für einen Relaunch des Webshops. Mit der Umsetzung tun sich Onlinehändler jedoch schwer, weil der Verkauf nebenher weiterlaufen muss. Die Internet World Messe gibt dazu fünf Tipps.

Viel Arbeit bei knappen Ressourcen im laufenden Betrieb. So stellt sich die Situation dar, wenn Onlinehändler ihren Webshop relaunchen wollen. Hier die wichtigsten Stolpersteine, die es zu beachten gibt.

301-Weiterleitungen – Am wichtigsten sind bei einem Relaunch sicherlich die 301-Weiterleitungen. Sie sorgen bei geänderten URLs dafür, dass die Signale der alten Seiten auf die neuen Seiten übertragen werden. Weiterleitungen sollten unbedingt vor dem Go Live getestet werden.

Google-Richtlinien beachten - Aus den Richtlinien lassen sich Anforderungen an die neue Website ableiten, wie verschlüsselte HTTPS-Verbindungen und Barrierefreiheit. Interessant ist auch die Empfehlung, relevante Texte nicht zu verstecken, etwa indem die Nutzung von Tabs auf Produktdetailseiten relevante Inhalte entwertet.

Seitentypen kritisch prüfen - Segmentieren Sie die Website vor dem Relaunch in unterschiedliche Seitentypen und prüfen Sie, welche Teile über- und welche unterdurchschnittlich gute SEO-Ergebnisse bringen. Wenn Produktdetailseiten nur fünf Prozent des organischen Traffics ausmachen, ist das in der Regel zu wenig. Dann sollte man seine Seiten kritisch hinterfragen: Gibt es genügend Inhalte? Sind sie auf Suchbegriffe ausgerichtet? 

Neuer Webshop muss mobiltauglich sein

Mobiltauglichkeit und Geschwindigkeit - Achten Sie auf die Mobiltauglichkeit der Website. Es ist aber mindestens genauso wichtig, dass die Nutzer schnell und effizient damit arbeiten können. Außerdem wird die Ladegeschwindigkeit wird immer wichtiger.

Eigenmarken - Eventuell kann es sinnvoll sein, eine Mehrmarkenstrategie zu entwickeln, um verschiedene Preissegmente abzudecken. Dies kann unter Umständen auch durch Eigenmarken passieren. Sie haben den Vorteil, dass die Produkte nicht so leicht vergleichbar sind und die Kunden ein Gespür für die Wertigkeit und den richtigen Preis für ein Produkt entwickeln. 

Markups nutzen - Strukturierte Daten werden in Zukunft wahrscheinlich noch wichtiger werden. Implementieren Sie daher alle relevanten Schemata, die die Suchmaschinenbetreiber mit der Auszeichnungssprache Schema.org festgelegt haben. Bei Shops sind das zum Beispiel Product, Offer, Review und Aggregate Rating.


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Schlagworte zum Thema:  E-Commerce, Mobile Commerce, Kundenbindung, Kundenzufriedenheit

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