Onlineshops sind auch Suchmaschinen. Bild: Michael Bamberger

In Onlineshops wird nicht nur gekauft, sondern auch recherchiert. Was die Kunden suchen und finden, hat eine Studie von Episerver und Optivo untersucht.

Über 90 Prozent aller Onlineshopper bestellen nicht gleich beim ersten Besuch eines Onlineshops. 45 Prozent von ihnen sind vielmehr auf der Suche nach einem Produkt oder einer Dienstleistung, ein Viertel vergleicht Preise oder Angebotsunterschiede zwischen den verschiedenen Marken, und jeder zehnte Konsument ist lediglich auf der Suche nach Filialinformationen. Das sind einige Erkenntnisse aus der Studie "Reimagining Commerce" von Episerver und dem E-Mail- und Optivo.

Die Umfrage, an der sich mehr als 1.000 US-Konsumenten beteiligten, hebt zudem hervor, wie wichtig relevanter und ansprechender Content für den Kaufprozess ist. Ganze 98 Prozent der Befragten brechen ihren Kauf wegen unvollständiger oder unklarer Inhalte ab.

Die Online-Kauflust steigt

60 Prozent der Käufe im Onlineshop oder per App erfolgen direkt auf der Produktseite. Weitere 18 Prozent der Shopper sehen sich zunächst Angebote an, während sieben Prozent zuvor Rezensionen von anderen Käufern zu Rate ziehen.

Insgesamt steigt die Online-Kauflust: Zwei Drittel aller Käufer gaben an, dass sie planen, im Jahr 2017 mehr Käufe online zu tätigen als noch im zurückliegenden Jahr. Und 91 Prozent der Käufer, die häufig online shoppen, gehen davon aus, im neuen Jahr noch mehr online zu kaufen.

So ist es um den Service im E-Commerce bestellt

Schlagworte zum Thema:  E-Commerce, Versandhandel, Content Marketing, Kaufverhalten

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