13.03.2012 | Recht

Verschärfte Datenschutzauflagen für soziale Netzwerke

Nach einem Urteil des Landgerichts Berlin begehen Unternehmen einen abmahnbaren Wettbewerbsverstoß, wenn sie in sozialen Netzwerken Nutzerdaten ohne eine wirksame Einwilligung verwenden. Welche Konsequenzen sich daraus für Plattform-Anbieter ergeben, erläutert die Berliner Anwaltskanzlei Schwenke & Dramburg.

Durch das neue Urteil erhöht sich die Gefahr, von Konkurrenten wegen Datenschutzverstößen abgemahnt zu werden. Facebook hatte bisher die Rechte für die Verwendung von Inhalten und Nutzerdaten für Werbezwecke in den AGBs festgeschrieben. Bei der Registrierung musste der Nutzer nur bestätigen, dass er die Datenverwendungsrichtinien gelesen und verstanden hatte. Laut dem Landgericht Berlin reicht dies nun nicht mehr aus. Die User müssen ihre aktive Zustimmung geben. Schwenke & Dramburg raten den Plattform-Anbietern daher, die Nutzungsbedingungen bei der Registrierung durch ein Kontrollkästchen bestätigen zu lassen. Außerdem sollten die relevanten Passagen fett hervorgehoben werden. Weitere Informationen finden Sie hier. (tb)

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