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Jede vierte Firma vernachlässigt IT-Sicherheit

Vernetzte Firmen müssen verstärkt auf die IT-Sicherheit achten.
Bild: MEV-Verlag, Germany

Datenschutz wird im Digitalisierungsprozess immer wichtiger. Denn zwei Drittel der Unternehmen haben sich mit Kunden, Dienstleistern und Lieferanten vernetzt. In diesem Zusammenhang vernachlässigen jedoch 25 Prozent die Minimalstandards in der IT-Sicherheit. So die Ergebnisse einer Studie.

Zwei Drittel der Firmen sind laut der Studie "Digital Security" von Sopra Steria Consulting bereits vernetzt – besonders gut im Finanzsektor (40 Prozent) und in der Industrie (25 Prozent). Bisher hat jedoch jedes vierte Unternehmen keine Mindestsicherheitsmaßnahmen mit seinen Partnern und Dienstleistern vereinbart.

Allerdings sind 80 Prozent der Unternehmen in den Social Media aktiv. An dieser Stelle vernachlässigen 30 Prozent der Unternehmen präventive Maßnahmen, um einen ungewollten Datenabfluss zu verhindern.

Der Umgang mit Mobile

Mobile Geräte produzieren mit ihrer Sensorik vertrauliche Daten. 90 Prozent der Firmen führen dort deswegen IT-Sicherheitsmaßnahmen durch. Vor allem regelmäßige Sicherheitsüberprüfungen (66 Prozent), eine Mobile Security Policy (65 Prozent) oder Mobile Device Management (60 Prozent) werden zum Schutz eingesetzt.

Im Zeitraum Juni und Juli 2015 wurden 110 IT-Entscheider aus Unternehmen ab 500 Mitarbeitern der Branchen Banken, Versicherungen, sonstige Finanzdienstleister, Energieversorger, Automotive, sonstiges Verarbeitendes Gewerbe, Telekommunikation und Medien sowie Öffentliche Verwaltung befragt. Explizit ausgeschlossen wurden Beratungsunternehmen und Anbieter von IT-Lösungen.


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Schlagworte zum Thema:  Datenschutz, Digitalisierung

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