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Verbraucherzentrale mahnt Google ab

Nach Auffassung des Verbraucherzentrale Bundesverbands (Vzbv) sind große Teile der neuen Datenschutzerklärung und Nutzungsbedingungen von Google rechtswidrig. Der Verband hat das Unternehmen deshalb heute abgemahnt.

Als Gründe nennt der Verband unbestimmte Formulierungen sowie unangemessene Benachteiligungen der Verbraucher. Google hat nun bis zum 23. März Zeit, eine Unterlassungserklärung abzugeben.

Die neue Datenschutzerklärung des Internetkonzerns, so die Kritik des Vzbv, sei zwar auf den ersten Blick übersichtlicher und verständlicher formuliert, jedoch gespickt mit Begriffen wie „möglicherweise“, „gegebenenfalls“ oder „unter Umständen“. So erfasse Google beispielsweise „möglicherweise gerätespezifische Informationen und Standortdaten“. Formulierungen dieser Art würden es Verbrauchern kaum ermöglichen, zu erfahren, wozu sie ihre Zustimmung tatsächlich erteilen. Außerdem würden personenbezogene Daten ohne die Einwilligung der Nutzer erfasst, ausgewertet und weiterverarbeitet. Nach Auffassung des vzbv fehle damit eine rechtskonforme Datenschutzerklärung, die es Verbrauchern ermöglicht, die Kontrolle über ihre Daten zu behalten. (sas)

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