Die virtuellen Warenkörbe füllen sich. Nur wenige Händler haben mit Umsatzrückgängen zu kämpfen. Bild: Haufe Online Redaktion

Der Onlinehandel wächst zwar etwas langsamer als in den Vorjahren, bleibt aber dennoch auf hohem Niveau. Aktuelle Zahlen liefert Shopware nach einer Befragung von knapp 1.000 Shopbetreibern.

Demnach gaben im Vorjahr 75 Prozent der Onlinehändler an, 2017 mit einem Umsatzzuwachs zu rechnen, 65 Prozent erreichen diese Erwartungen tatsächlich. Knapp zwölf Prozent der Händler können ihre Umsätze um mehr als 30 Prozent steigern, nur jeder zehnte muss sinkende Einnahmen hinnehmen.

Marktplätze sind ein wichtiges Thema. Gut sechs Prozent der Befragten erwirtschaften zwischen 41 und 60 Prozent ihrer Onlineumsätze über Amazon. Etwa genauso viele Händler erzielen dort zwischen 60 und 100 Prozent ihrer Einnahmen. Vergleichbare Zahlen ergeben sich auch bei Ebay und sonstigen Marktplätzen. Zwar macht ein Großteil der Händler (60 Prozent) auf den Plattformen überhaupt keinen Umsatz, trotzdem müssen sich auch diese Unternehmen mit Marktplätzen auseinandersetzen. Rund 40 Prozent nennen die Konkurrenz als eine der größten Herausforderungen im Onlinehandel. Noch größere Herausforderungen sehen sie lediglich durch andere Shops (48 Prozent) und in rechtlichen Problematiken (57 Prozent).

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Kryptowährungen im Onlinehandel kein Thema

Der aktuelle Hype um Kryptowährungen wie Bitcoin ist hingegen noch kein Thema im E-Commerce. Gerade mal 2,5 Prozent der Befragten bieten in ihrem eigenen Shop die Zahlung damit an und noch weniger sehen in Bitcoin & Co. ein Thema für den E-Commerce 2018. Die meisten Händler zählen nach wie vor mit deutlichem Abstand Mobile Commerce als wichtigen Trend, außerdem ist und bleibt SEO eine zentrale Aufgabe.

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