Die TV-Werbung profitiert vom E-Commerce. Bild: Media-Saturn-Holding GmbH

Leitmedium unter den Werbetreibenden bleibt TV. Das gilt auch für die E-Commerce-Branche, deren Bruttowerbeausgaben im Jahr 2017 erstmalig die Marke von vier Milliarden Euro übertreffen könnten.

Der Werbemarkt für E-Commerce in Deutschland verzeichnete im ersten Quartal 2017 ein Plus von vier Prozent. Das zeigt die aktuelle Bilanz zum Bruttowerbemarkt von Nielsen. E-Commerce-Werbung erreichte demnach mit 986 Millionen Euro einen neuen Rekordwert für die ersten drei Monate eines Jahres. Nielsen rechnet deshalb damit, dass die Bruttowerbeausgaben für E-Commerce im Jahr 2017 erstmalig die Marke von vier Milliarden Euro übertreffen werden.

TV, Online, Print: Die wichtigsten Werbemedien im E-Commerce

Das wichtigste Werbemedium für die Branche ist das Fernsehen (71 Prozent), gefolgt von Internet (zehn Prozent) und Print (neun Prozent). Das höchste Wachstum wurde bei den Ausgaben für Ambient Media (223 Prozent) und Mobile (59 Prozent) verzeichnet, während für At-Retail-Media (minus 66 Prozent) und Kino (minus 45 Prozent) Einbußen bei den Bruttowerbeausgaben verbucht wurden.

Weiterhin werbestärkste Kraft im E-Commerce-Bereich bleibt - trotz rückläufiger Ausgaben - die Reisebranche. Sie ist mit 157 Millionen Euro im ersten Quartal 2017 für 16 Prozent der Bruttowerbeausgaben verantwortlich.

Auf den Plätzen zwei und drei folgen mit deutlichem Abstand E-Comparison mit 85,3 Millionen Euro und E-Classified Ads mit 81,6 Millionen Euro. Der Bereich E-Gambling zeigt ein signifikantes Wachstum. Der Werbedruck hat sich im Vergleich zum Vorjahresquartal hier um 132 Prozent erhöht.

Reichweite: Das sind die wichtigsten Kanäle für den E-Commerce

Schlagworte zum Thema:  E-Commerce, Werbung, Marketing

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