Gerade für kleine Unternehmen ist die eigene Website wichtig. Bild: Michael Bamberger

Das statistische Bundesamt (Destatis) hat allgemeine Zahlen zum deutschen E-Commerce veröffentlicht. Demnach wurde 2016 ein Großteil der Umsätze über die unternehmenseigene Website oder App erzielt.

Fast jedes vierte Unternehmen (23 Prozent) verkaufte im vergangenen Jahr seine Waren oder Dienstleistungen über eine Website, App oder elektronischen Datenaustausch über Standleitungen (EDI).

Firmen, die via Website oder App verkauften, erzielten 19 Prozent ihres gesamten Umsatzes über diese Kanäle. Dieser Anteil sank jedoch mit steigender Unternehmensgröße: Sehr kleine Unternehmen mit weniger als zehn Mitarbeitern erlösten 26 Prozent ihres gesamten Umsatzes über Websites oder Apps. Bei Kleinunternehmen (zehn bis 49 Beschäftigte) betrug der Anteil 23 Prozent, bei mittelgroßen (50-249 Beschäftigten) und Großunternehmen (ab 250 Angestellten) jeweils 18 Prozent.

Onlinehandel: Unternehmen verkaufen hauptsächlich ins Inland

Den Großteil des Online-Umsatzes (82 Prozent) erwirtschafteten die Unternehmen aus Verkäufen über unternehmenseigene Websites oder Apps, 18 Prozent aus Verkäufen über Online-Marktplätze. Der Löwenanteil dieser Umsätze (81 Prozent) stammte aus Verkäufen an Kunden im Inland, 14 Prozent aus Verkäufen ins EU-Ausland und fünf Prozent aus Verkäufen in anderen Staaten.

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Schlagworte zum Thema:  E-Commerce, Unternehmen

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