| Studie

So ist es um das E-Mail-Marketing im Onlinehandel bestellt

Mit der mobilen Nutzung steht so mancher Händler noch auf Kriegsfuß.
Bild: Haufe Online Redaktion

Absolit hat das E-Mail-Marketing von über 40 führenden Versandhändlern untersucht. Das Ergebnis: Der Kanal ist nicht ausgereizt. Zum Teil weisen die Marketingmaßnahmen gar erhebliche Mängel auf.

Für den Handel ist E-Mail-Marketing nach Suchmaschinen der wichtigste Umsatzbringer. Doch obwohl im E-Commerce jeder vierte Euro aus einem E-Mail-Anstoß kommt, weisen 90 Prozent der Onlinehändler im E-Mail-Marketing rechtliche Defizite auf. Bei 37 der 41 untersuchten Unternehmen konnten rechtliche Mängel im E-Mail-Marketing festgestellt werden.

So verzichten vier Händler bei den Newsletter-Anmeldung auf das Double-Opt-in und nur bei einem Viertel der Unternehmen ist man mit einem Klick auf "Abmelden" auch gleich vom Verteiler gestrichen. Meist ist es umständlicher. Bei sieben Prozent fehlte der gesetzlich vorgeschriebene Hinweis auf den Widerruf sogar komplett.

E-Mail-Marketing: Rechtliche Mängel und weitere Probleme

Weitere Problemfelder: Nicht immer werden Bilder angezeigt. Nur jede fünfte E-Mail war auch ohne Bilder noch gut lesbar. Mit dem Smartphone stehen viele Händler ebenfalls noch auf Kriegsfuß: Jede zweite Mail hatte eine zu kleine Schrift. Und bei 82 Prozent fehlte die für mobile Geräte wichtige Kurzzusammenfassung. Noch schlimmer jedoch sieht es auf der Smartwatch aus: 44 Prozent waren überhaupt nicht lesbar.

Positiv fällt auf, dass man bei allen mit maximal zwei Klicks zum Newsletter kommt. Leider bieten nur 22 Prozent an, persönliche Interessen anzugeben, um die Inhalte zu individualisieren. Dafür gibt es bei 83 Prozent der Unternehmen eine nette Begrüßungs-E-Mail. Nur 18 Prozent nutzen die Chance, eine richtige Begrüßungskampagne zu fahren.

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Schlagworte zum Thema:  E-Mail-Marketing, E-Commerce, Versandhandel, Dialogmarketing, Mobile Marketing

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