Viele Onlinekäufer haben nur Amazon auf dem Schirm. Bild: Michael Bamberger

Online ziehen Kunden tendenziell mehr Anbieter für einen Kauf in Betracht als stationär. Allerdings gibt es ein großes Aber: Amazon.

Im stationären Handel schaffen es im Schnitt nur 2,3 Händler in den Relevant Set der Konsumenten, werden also für einen Kauf überhaupt in Betracht gezogen. Für ein Drittel der Befragten ist sogar nur ein Händler wirklich relevant, wenn sie stationär in einer bestimmten Branche kaufen möchten.

Online, wo der nächste Händler nur einen Klick entfernt ist, sieht es etwas besser für die Händler aus: Hier besteht das Relevant Set im Branchendurchschnitt aus 2,7 Händlern. Jeder fünfte Befragte zieht aber auch nur einen Onlineshop für den geplanten Kauf in Betracht.

Relevant Set im E-Commerce wird von Amazon dominiert

Und es gibt ja auch noch Amazon: die Benchmark, an der sich Händler in puncto Relevant Set orientieren müssen. Der Onlinegeneralist schafft es über alle Branchen hinweg, dass sechs von zehn Befragten das Unternehmen für einen Onlinekauf interessant finden. Jeder Zehnte hat vor einer geplanten Bestellung im Netz sogar ausschließlich Amazon auf dem Schirm. Zudem haben rund 58 Prozent der Konsumenten, die Amazon für den Onlinekauf in Betracht ziehen, ihre Bestellung auch dort abgeschlossen. In einzelnen Branchen – zum Beispiel Freizeit & Hobby – liegt dieser Anteil sogar noch höher.

Amazon plus x: Ein paar Zahlen zum Online-Kaufverhalten der Deutschen

Für die Kurzstudie "The Winner Takes it all – So behalten Händler den Kundenfokus" von ECC Köln und SAP Hybris wurden über 1.500 Konsumenten zu Käufen in den Branchen Consumer Electronics & Elektro, Freizeit & Hobby, Wohnen & Einrichten, Heimwerken & Garten sowie Fashion & Accessoires befragt.

M-Commerce: Amazon ist die meistgenutzte Shopping-App

Schlagworte zum Thema:  Kaufverhalten, Handel, E-Commerce, Versandhandel

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