| Recht

Recht: Hotelbewertungen können nicht unterbunden werden

In einem Berufungsurteil wies das Hanseatische Oberlandesgericht die Klage einer Hotel- und Hostelbesitzerin zurück, die die Bewertung ihrer Unterkunft auf einem Hotelbewertungsportal verbieten lassen wollte.

Ein virtueller „Pranger“ sei mit dem Bewertungsportal geschaffen worden, auf dem jeder anonym und risikolos seine Meinung veröffentlichen könne, ohne dass eine Inhaltskontrolle stattfinde, so die Klägerin. Ein allgemeines Bewertungsverbot wäre laut Oberlandesgericht nicht im Sinne der Allgemeinheit, die ein Interesse an den Informationen von Bewertungsportalen haben. Das Gericht verweist darauf, dass die Klägerin eine Löschung einzelner Bewertungen fordern könne und dies auch gerichtlich durchsetzen kann. Weitere Informationen zum Urteil finden Sie hier. (tb)

Aktuell

Meistgelesen