| Wettbewerbsrecht

Bei Werbung mit Kundenzufriedenheitsumfragen muss eine geeignete Fundstelle angegeben werden

Wird mit einem Umfrageergebnis geworben, muss der Hinweis auf die Quelle deutlich sein.
Bild: Haufe Online Redaktion

Wie die Wettbewerbszentrale berichtet, darf ein Hörgeräteakustiker nicht mehr mit "94,2 % unserer Kunden sind sehr zufrieden mit Geers* *Kundenzufriedenheitsumfrage Gap Vision Januar – Mai 2013" werben, ohne dieses Umfrageergebnis mit einer entsprechenden Fundstelle zu belegen.

Das Unternehmen warb laut Wettbewerbszentrale in einer Broschüre mit dem Ergebnis einer Kundenzufriedenheitsumfrage.

Die Fundstellenangabe "Gap Vision Januar – Mai 2013" sei jedoch nicht auffindbar gewesen. Die Wettbewerbszentrale sah darin eine Irreführung der Verbraucher gemäß UWG, da diesen durch die fehlende Angabe einer Fundstelle eine wesentliche Information vorenthalten wurde.

Die Entscheidung fiel am Landgericht Erfurt (Az. 3 O 1512/13).


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Schlagworte zum Thema:  Wettbewerbsrecht, Werbung

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