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Pinterest: Was man beim Teilen von Inhalten beachten muss

Der neue Social-Web-Dienst Pinterest macht das Teilen von Inhalten noch attraktiver. Das aber verschärft die urheber-und haftungsrechtlichen Herausforderungen, sagen die Anwälte der Kanzlei Schwenke & Dramburg. Hier die wichtigsten Punkte.

Das Social Web lebt vom Teilen der Inhalte, die User im Internet finden. Das ist schnell getan, birgt aber immer die Gefahr, das Urheberrecht zu verletzen, zudem kann man für Rechtsverletzungen in den verlinkten Inhalten haften. Mit dem neuen Dienst Pinterest wird das Teilen "zu einer optischen Augenweide", schreibt der Rechtsanwalt Thomas Schwenke von der Berliner Kanzlei Schwenke & Dramburg in seinem Blog. Aber: "Rechtlich sieht es [...] düster aus." Im aktuellen Blogpost zeigt er auf, wann Teilen und Verlinken rechtlich okay ist und wann nicht.

Kopieren und Einbinden: Nicht ohne Einwilligung

Prinzipiell gelte: Verlinken ist gefahrlos möglich, das Kopieren fremder Inhalte in die eigene Website ist komplizierter. Das Kopieren sei nur erlaubt, wenn der Rechteinhaber dem vorher zugestimmt hat. Auch für das Einbinden fremder Inhalte, etwa Youtube-Videos, auf der eigenen Website gilt, dass der Rechteinhaber eingewilligt haben muss. In der Rechtsprechung gilt das Einbinden als öffentlich zugänglich machen von Inhalten, und dafür muss eine Einwilligung vorliegen.

Bei Pinterest gepinnte Bilder würden als Kopie angelegt, so Schwenke. Das heißt: "Es bedarf einer vorherigen Einwilligung des Rechteinhabers. Dasselbe gelte für die Vorschaubilder bei Facebook und Google+. Schwenke gibt in sienem Blogpost Tipps, wie man die Einwilligung der Rechteinhaber möglichst komplikationslos einholt. (cp)

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