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Die Endung .shop ist da: Das sind die Vorteile

Onlineshops können jetzt auch die Top-Level-Domain .shop nutzen. Das soll Sichtbarkeit und Traffic erhöhen.
Bild: Haufe Online Redaktion

Am 26. September startet die neue Top-Level-Domain .shop, da sich die Möglichkeiten der Benennung unter den bestehenden Endungen wie .de und .com zunehmend erschöpfen. Trusted Shop hat zusammengestellt, was Shopbetreiber zur neuen TLD wissen sollten.

Die schlechte Nachricht: Die neue Domain garantiert noch kein besseres Ranking oder mehr Traffic. Von Google und Co. werden die TLD zumindest rein technisch gleichbehandelt. Die gute Nachricht: passen Domain und Inhalt zusammen, kann sich das Nutzerverhalten positiv auf das Ranking auswirken. Steckt hinter jedem .shop tatsächlich ein E-Commerce-Angebot, so wie es die Planung bisher vorsieht, werden Kunden auf der Suche nach einem Onlineshop eher auf die entsprechenden Seiten klicken, sich dort länger aufhalten und damit das Ranking verbessern. Betreiber von Onlineshops können ihre Seite mit der neuen TLD also schon anhand der URL als Shop erkennbar machen. Kunden, die auf der Suche nach einem Produkt sind, können dann entsprechenden Seiten den Vorzug geben.

.shop soll Onlineshops pushen

Seit dem 26. September steht die neue TLD zur Verfügung. Nutzen können sie Webseitenbetreiber, deren Seite eine Verbindung zum E-Commerce aufweist – primär also Betreiber von Onlineshops. Wer .shop nutzen möchte, kann sich wie bisher beim Domaindienstleister bewerben. Dort erfährt er nicht nur die ungefähren Kosten, sondern auch, ob die gewünschte URL noch frei ist. Grundsätzlich verläuft die Vergabe nach dem Prinzip „First come, first serve“.

Markenbesitzer sollten ihre Marke im TMCH (Trade Mark Clearing House) registrieren lassen. Zum einen können sich nur eingetragene Marken auf eine neue TLD bewerben, zum anderen ist ihre Marke so besser geschützt. Die TMCH informiert Markenbesitzer, wenn jemand anderes eine Domain mit ihrem Markennamen beantragt oder betreibt. Sie haben dann die Möglichkeit die nötigen Schritte für ein UDRP (Uniform Domain Name Dispute Resolution Policy) -Verfahren einzuleiten und in relativ kurzer Zeit eine Lösung zu finden. Gewinnt der Markenbesitzer das Verfahren, erhält er neben Ansprüchen auch die streitige Domain vom Markenverletzer. Wer hingegen selbst eine Seite betreibt, die mit bestehenden Marken identisch ist, muss mit Ansprüchen der Markeninhaber rechnen.

Besserer Schutz für Marken

Die Top-Level-Domain .shop wird von dem japanischen Unternehmen GMO Registry Inc betrieben. Entschieden hat darüber die „Internetverwaltung“ ICANN (Internet Corporation for Assigned Names and Numbers). Diese hat auch die Möglichkeit geschaffen, neue Endungen anzubieten. Da kaum mehr praktikable Namen unter den bisherigen Endungen zu vergeben sind, können sich Unternehmen seit 2012 mit eigenen Ideen für neue TLD bewerben.

Schlagworte zum Thema:  E-Commerce, Marke, Online-Shop

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