Kinder spielen während Eltern kaufen - dank M-Commerce kein Problem. Bild: Haufe Online Redaktion

Knapp die Hälfte aller Eltern kauft Kinderkram via Smartphone ein. Dabei geht es ihnen vor allem um die Zeitersparnis gegenüber dem Kauf am Desktop. So das Ergebnis einer Studie des Marktforschers Research & Consulting im Auftrag der Shopping-Plattform MyToys.de.

Jedes zweite Elternteil gibt an, dass der Faktor Zeit ausschlaggebend für die Wahl des Geräts sei. Vier von zehn der 1.053 befragten Eltern von Kindern bis 15 Jahren sind überzeugt, dass ein Alltag ohne Mobile Shopping deutlich stressiger wäre. 30 Prozent erklären zudem, sie würden zielgerichteter kaufen als via PC.

Genutzt werden mobile Geräte auch zur Recherche. Dabei sind Mütter entscheidungsfreudiger als Väter. 72 Prozent schließen nach einer Produktrecherche auch einen Kauf ab, Männer wechseln hingegen noch häufiger zum PC. Den direkten Abschluss am Smartphone tätigen nur 59 Prozent der Väter.

Keine Angst vor neuen Technologien

Eingekauft wird bevorzugt daheim. 85 Prozent der Befragten erledigen Käufe vom Sofa aus, nur 14 Prozent während sie den Nachwuchs auf dem Spielplatz beaufsichtigen und 25 Prozent, wenn sie anderswo auf die Kleinen warten.

Vor neuen Technologien haben Eltern keine Angst. Sie lassen sich gerne durch Künstliche Intelligenz unterstützen, 18 Prozent haben bereits erste Erfahrungen gemacht.

Als Inspirationsquelle dienen beim Einkauf vor allem der Onlineshop selbst (54 Prozent), Suchmaschinen (53 Prozent), Facebook (26 Prozent) sowie Newsletter von Onlineshops (23 Prozent). Zudem nutzen 15 Prozent der Mütter und acht Prozent der Väter Pinterest.

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Schlagworte zum Thema:  E-Commerce, Mobile Commerce, Kaufverhalten, SEO, Mobile Marketing

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