Mobile Geräte sind ein wichtiger Begleiter im Alltag. Bild: Haufe Online Redaktion

In Sachen M-Commerce ist Deutschland im europäischen Vergleich laut einer Nielsen-Studie noch "Schwellenland". Über 40 Prozent der Befragten nutzen ihr Mobil-Gerät demnach gar nicht fürs Onlineshopping.

Wenn es ums Einkaufen geht, nutzen knapp 30 Prozent der Deutschen ihr Mobil-Gerät, um Produktinformationen zu recherchieren. In Europa tun dies hingegen 44 Prozent. Ähnlich sieht es bei Online-Preisvergleichen aus: 41 Prozent der europäischen Verbraucher vergleichen auf diese Weise Preise, während es in Deutschland nur 28 Prozent sind.

Und es gibt weitere Unterschiede in Sachen M-Commerce: So geben jeweils 19 Prozent der Deutschen an, dass sie ihr Mobil-Gerät nutzen, um nach Gutscheinen zu suchen (Europa: 32 Prozent) oder bessere Einkaufsentscheidungen zu treffen (Europa: 27 Prozent).

M-Commerce ist noch nicht Standard

Während in Europa fast jeder fünfte Verbraucher sagt, dass das Mobil-Gerät ein Einkaufs-Assistent ist (17 Prozent), stimmt in Deutschland dieser Ansicht bislang nur jeder zehnte zu (10 Prozent). Zudem geben 44 Prozent der Deutschen an, dass sie ihr Mobil-Gerät gar nicht fürs Shoppen nutzen (Europa 27 Prozent).

"Mobile Geräte sind bereits jetzt ein wichtiger Begleiter beim digitalen, aber auch beim stationären Einkauf. Vielmehr noch: Smartphones haben das Potenzial, die beiden Welten mit einander zu verbinden. Trotzdem zeigt sich, dass der M-Commerce, also Einkaufen mit Smartphones und Tablets, in Deutschland immer noch die Ausnahme und nicht der Standard ist. Deutschland ist in Sachen M-Commerce quasi noch Schwellenland", so Ingo Schier, Vorsitzender der Geschäftsführung von Nielsen Deutschland.

Schlagworte zum Thema:  Mobile Commerce, Mobile Marketing, E-Commerce

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