11.07.2016 | E-Commerce

Beim Kaufprozess spielen Laptop und Desktop weiter eine zentrale Rolle

Entlang der Customer Journey kommt nicht selten auch der Desktop zum Einsatz.
Bild: MEV Verlag GmbH, Germany

Mobile, Mobile und noch mehr Mobile. Marketer befassen sich gerade sehr intensiv mit diesem Thema. Eine US-Studie belegt nun, dass Laptop und Desktop beim Kaufprozess weiterhin eine zentrale Rolle spielen.

Keine Frage, ohne den Einsatz eines mobilen Endgerätes in irgendeiner Phase der Customer Journey, findet heute kaum noch ein Kaufprozess statt. Die aktuelle Studie des Anbieters für Marketing Automation Bronto "The Influence of Multi-Device Ownership on E-Commerce“ belegt jedoch, dass Marketer auch die größeren Endgeräte weiter im Auge behalten sollten.

Ältere Konsumenten bleiben dem Desktop treu

Demnach haben zwei Drittel der Befragten (63 Prozent) im Laufe des vergangenen Jahres mindestens einmal mithilfe eines Laptops eingekauft und immer noch rund die Hälfte (49 Prozent) hat dazu einen Desktop benutzt. Insbesondere ältere Onlineshopper ab 45 Jahre setzen sich weiterhin ab und zu an einen Desktop. Die Wahrscheinlichkeit liegt in dieser Altersgruppe um 25 Prozent höher als bei jenen zwischen 35 und 44 Jahren. Umgekehrt: 45- bis 54-Jährige kaufen mit einer Wahrscheinlichkeit von 46 Prozent weniger via Smartphone als die jüngere Käufergruppe.

Aus Sicht von Susan Wall, Vice President Marketing bei Bronto Software, spricht grundsätzlich nichts gegen das Credo "Mobile first“, weil Smartphones Teil eines nahtlosen Einkaufserlebnisses seien. Dennoch sollten Marketer auch die anderen Endgeräte nicht ganz vergessen. 


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Schlagworte zum Thema:  E-Commerce, Mobile Commerce, Online-Marketing, Mobile Marketing, Customer Journey

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