24.07.2012 | Informationstechnologie

KMU überlassen den Datenschutz gerne ihren Cloud-Anbietern

Verschlüsselungstechniken haben sich noch nicht durchgesetzt.
Bild: MEV-Verlag, Germany

Microsoft hat über 600 kleine und mittlere Unternehmen zum Datenschutz in der Cloud befragt. Ein Ergebnis: 70 Prozent vertrauen den Datenschutz-Zusagen der Provider, 60 Prozent bauen auf vertragliche Regelungen und nur 40 Prozent nutzen Methoden wie die Verschlüsselung von Daten.

Was nicht heißt, dass in deutschen Unternehmen kein Bewusstsein für den Datenschutz vorhanden ist: 67 Prozent der Befragten würden keine Gesundheitsdaten in der Cloud speichern. 63 Prozent haben Angst um ihr geistiges Eigentum. Forschungsdaten sind für rund die Hälfte der Firmen tabu. 39 Prozent würden keine Informationen zu ihrem Zahlungsverkehr speichern. Lediglich neun Prozent sind skeptisch, wenn es um das Speichern von Konsumentendaten in der Cloud geht. Gleichzeitig halten sich fast drei Viertel der Unternehmen für sehr vorsichtig im Umgang mit sensiblen Daten. Und 69 Prozent geben an, die Rechte von Kunden, Konsumenten und Mitarbeitern zu respektieren. Eine weitere spannende Zahl: Nur der Hälfte der Firmen ist es wichtig oder sehr wichtig, dass der Cloud Provider die Daten nicht selbst auswertet.

Schlagworte zum Thema:  Datenschutz, Database, CRM

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