13.03.2017 | Handel

So generieren Sie mit digitalem Content neue Umsätze

Ein Content Hub, das Content schnell und zielgerichtet verteilt, verbessert den RoI von Content Marketing.
Bild: Corbis

Content im richtigen Format zum richtigen Zeitpunkt über die passenden Kanäle ausspielen: So lautet die Herausforderung für Unternehmen heute – und vor allem morgen. Damit das gelingt, ist ein digitaler Content Hub nötig, meint Gastautor Sebastian Glock. Dieser holt sich den passenden Content, wenn er ihn braucht.

Mit dem rasanten Siegeszug des Internet of Things (IoT) transformieren und diversifizieren sich Kommunikations- und Vertriebskanäle über Branchen und Märkte hinweg. Damit wächst gleichzeitig die Herausforderung für Unternehmen, ihre Marke als hochwertiges Omnichannel-Erlebnis für alle Zielgruppen zu inszenieren. Nach einer Schätzung des amerikanischen Marktforschungsunternehmens Gartner werden bis zum Jahr 2020 mehr als 20 Milliarden vernetzte IoT-Geräte in sämtlichen Wirtschaftsbranchen zum Einsatz kommen. Passend dazu prognostiziert das Beratungsunternehmen McKinsey das wirtschaftliche Potenzial des IoT auf ein jährliches Volumen zwischen 3,9 und 11,1 Billionen US-Dollar bis zum Jahr 2025. Die Anzahl von Kunden-Touchpoints, die im Zuge dessen kontinuierlich steigt, stellt Marketer vor enorme Herausforderungen, bietet aber vor allem neue Möglichkeiten zur Umsatz- und Gewinnoptimierung.

Wie spielt man Content schnell über unterschiedliche Kanäle aus? 

Im Kern geht es um die Frage: Wie gelingt es, hochwertigen Content schnell und effizient über sämtliche Kanäle an die Kunden weiterzuspielen und dabei die Inhalte an deren Interessen auszurichten? Egal, ob Services oder Endgeräte im Fokus stehen – das Internet of Things verlangt pausenlos aktuellen Content, um mit Kunden in Kontakt zu bleiben. Das rasante Wachstum der Kanäle und der erforderlichen Inhalte kann negative Folgen für Marketingorganisationen haben, denen die notwendigen Instrumente fehlen, um mit dieser Entwicklung Schritt zu halten. Content für jeden einzelnen Ausgabepunkt gezielt zu erstellen und individuell zu formatieren, ist bei permanent wachsendem Content-Bedarf nicht länger leistbar. Was stattdessen dringend benötigt wird, ist eine deutlich agilere Methode, um Content schnell ans Ziel zu bringen – eine Methode, die Inhalte möglichst dynamisch genau dorthin befördert, wo er benötigt wird. Klassische Content Management Systeme (CMS) sind dieser Aufgabe nicht mehr gewachsen.

Die Lösung: Content as a Service liefern

Content as a Service (CaaS) zählt zu den großen umwälzenden Trends im Content-Management-Umfeld. Dahinter steckt die Erweiterung des klassischen CMS – welches auf zielgerichtetes Ausspielen von Inhalten ausgelegt ist – um das „Pull-Prinzip“ zu einem digitalen Content Hub. Das bedeutet, dass Marketer jeglichen Content überall personalisiert verfügbar machen können – ob am Kühlschrank, auf einer Smart Watch, dem Bordcomputer eines Autos oder Digital-Signage-Displays. Die Inhalte werden in Echtzeit abgerufen und automatisch im passenden Format veröffentlicht, exakt zu dem Zeitpunkt und dem Ort, an dem der Nutzer sie abruft.

Schlagworte zum Thema:  Content Marketing, Content, Handel, Multichannel

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