22.04.2016 | Digitalisierung

7 Prognosen für den B2B-Handel - und Kannibalisierung ist eine davon

Manch nötige Business-Entscheidung wird nicht leichtfallen.
Bild: MEV Verlag GmbH, Germany

Disruptionen rütteln an bewährten Geschäftsmodellen erfolgreicher Unternehmen. Entscheidungsträger sollten jetzt Mut zeigen, um dem Wegbrechen von Umsätzen vorzubeugen. Was die B2B-Händler in Sachen Digitalisierung erwartet, und wie sie ihre Geschäftsmodelle anpassen können, erklärt ein Thesenpapier des ECC Köln in Zusammenarbeit mit Neuland.

Die Erfahrungen, die ein Business-Akteur privat im B2C-Handel macht, wecken auch Erwartungshaltungen gegenüber B2B-Anbietern. Wer diese Erwartungen im B2B befriedigt, generiert zufriedene Entscheider und damit mehr Umsatz und Profit. Wie das funktionieren kann, lesen Sie hier.

Erfolgsfaktoren für den B2B-Handel

#1 Mit den Kundenwünschen Schritt halten
B2B-Händler müssen über Innovationsfähigkeiten verfügen. Und sie zum Kernelement ihres digitalen Geschäftsmodells bestimmen. Nur so können sie den Kundenanforderungen künftig noch gerecht werden. Die Wünsche der Verbraucher werden komplexer und verändern sich in immer kürzeren Zeitabständen.
#2 Kannibalisierung bringt Fortschritt
Radikale Innovationen bringen Fortschritt: Doch bevor es soweit kommt, erfordert es häufig den Mut der Entscheidungsträger, gegenwärtige Geschäftsmodelle für den künftigen Erfolg zu opfern.
#3 Alle Daten aus einer Hand
Jedes nicht verknüpfte Datensilo hemmt Unternehmen, ihre Kunden entlang der Customer Journey konstant begleiten zu können. Erst die Vernetzung aller Daten, unabhängig von Systemen oder Funktionsbereichen, erschafft eine optimierte Wertschöpfungskette.
#4 Digital verkaufen sollte jeder
Durch lokale Marktplätze sinkt für B2B-Händler die Eintrittshürde in den E-Commerce. Gleichzeitig stellen sie eine einfache Lösung dar, dass eigene Vertriebsmodell zu erweitern. Und es fördert die eigene unternehmerische Agilität.
#5 B2B folgt B2C in Sachen Kundenservice
"Click and Collect" oder "Lieferung in 24-Stunden" sind hauptsächlich Qualitätsstandards und Services aus dem B2C-Bereich. Was sich im privaten Bestellzyklus bereits etabliert hat, rückt auch bei digitalen B2B-Beschaffungsprozessen in den Fokus. Die bisherigen Online-Strategien sollten neu überarbeitet werden.
#6 Nur guter Service setzt sich durch
Im Service unterscheiden sich die Geister. Zu viele Produkte überzeugen durch die gleiche Eigenschaft: hohe Produktqualität. Damit steigt der Kundenservice zum Top-Differenzierungsmerkmal auf. Die Unternehmen sind gefordert, ihren Kunden einen passgenauen Service anzubieten.
#7 Der gläserne Kunde ist ein wertvollerer Kunde
Das Informationsverhalten der Kunden zu kennen, macht ein erfolgreiches Unternehmen aus. Das bedeutet, den Kunden an allen Kontaktpunkten mit dem Unternehmen erreichen und zufrieden stellen zu können.

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Schlagworte zum Thema:  Handel, Mittelstand, E-Commerce

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