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Diese Zahlungsmethoden erwarten Onlineshopper im Ausland

Nicht überall ist die Kreditkarte ein wichtiges Zahlungsmittel.
Bild: MEV Verlag GmbH, Germany

Beim Bezahlen ihres Onlinekaufs haben Verbraucher sehr konkrete Vorstellungen. Das ist im Ausland nicht anders als hierzulande. Asendia hat zusammengestellt, welche Zahlungsmethoden in anderen Märkten von Onlineshoppern erwartet werden.

Fehlt die gewünschte Bezahlmethode, klicken Onlineshopper schnell zum nächsten Webshop weiter. Immer mehr deutsche Händler verkaufen ihre Waren ins Ausland, weshalb sie nicht nur die Vorlieben der hiesigen Kunden bei der Wahl der Bezahlmöglichkeiten berücksichtigen sollten. Insgesamt versenden 85 Prozent der Shopbesitzer ihre Waren auch ins Ausland, bevorzugt nach Österreich (89 Prozent), in die Schweiz (77 Prozent), die Niederlande (73 Prozent) und nach Frankreich (72 Prozent).

Zahlungsmethoden müssen zum Markt passen

Neben der Sprache und den AGB sollten je nach Zielmarkt folgende Zahlungsarten angeboten werden.

Frankreich. Das Bezahlen per Carte Bleue beziehungsweise Kreditkarte ist in Frankreich weit verbreitet. Im Internet begleichen fast 80 Prozent der Kunden ihre Einkäufe per Kreditkarte. Weit verbreitet sind auch Bezahldienste wie Paypal. Da Vorkasse üblich ist, können Webshopbesitzer auch auf diese für sie sichere Variante zurückgreifen.

Schweiz. 87 Prozent der Onlinekäufer zahlen hier bevorzugt per Rechnung. Damit ist die Schweiz Spitzenreiter im europäischen Vergleich. Kreditkarten werden nur von sieben Prozent genutzt. Wird ausschließlich die Bezahlung per Vorkasse angeboten, verlassen rund 80 Prozent der Kunden den Webshop.

Österreich. Besonders beliebt ist hier der Kauf auf Rechnung. 81 Prozent der Kunden zahlen bevorzugt nach der Lieferung. Im Vergleich zur Schweiz bezahlen deutlich mehr Österreich auch per Kreditkarte (58 Prozent). Den Rest teilen sich die verschiedensten Bezahldienste unter sich auf.

Großbritannien. Hier sind Kreditkarte (40 Prozent), Debitkarte (beispielsweise Maestro; 35 Prozent) und Paypal (21 Prozent) die wichtigsten Zahlungsarten.

Tschechische Republik. Die Mehrheit (76 Prozent) zahlt Einkäufe im Web per Kreditkarte. Auf Platz zwei folgt das Mobile Payment per Smartphone oder Tablet. Zehn Prozent nutzen sogenannte E-Wallets im E-Commerce. Banküberweisungen liegen bei rund acht Prozent und spielen ebenso wie andere Zahlungsarten eine untergeordnete Rolle.


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Schlagworte zum Thema:  E-Commerce, Mobile Commerce, Payment, Kundenbindung

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