Auch B2B-Produkte landen immer häufiger im virtuellen Warenkorb. Bild: MEV-Verlag, Germany

B2B-Unternehmen kaufen am häufigsten über Onlinekanäle ein. Klassische Vertriebswege wie der Außendienst haben hingegen das Nachsehen. So lautet das Ergebnis einer Studie von Ibi Research.

47 Prozent der Befragten geben an, über Onlinekanäle (Onlineshops und Marktplätze) einzukaufen. Etwas weniger (45 Prozent) bestellen schriftlich per Fax oder Bestellkarte. 37 Prozent nutzen die Website oder den Onlineshop für Geschäftskunden. Den Außendienst kontaktieren hingegen nur noch 16 Prozent. Immerhin 23 Prozent nutzen Konsumenten-Marktplätze wie Amazon oder Ebay.

Für die kommenden Jahre rechnen die Befragten mit einer weiteren Steigerung der Relevanz von Onlinekanälen. So haben ein Drittel schon in den vergangenen Jahren einen signifikanten Anstieg der Nutzung festgestellt, 54 Prozent einen leichten. 57 Prozent sagen, der Anteil ihrer Onlinekäufe werde in den kommenden fünf Jahren weiter signifikant zunehmen.

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Vertrieb: B2B-Unternehmen erwarten online bessere Preise

Gefragt wurde auch nach der Häufigkeit des Einkaufs: Immerhin 19 Prozent kaufen demnach täglich in Onlineshops ein (15 Prozent auf Marktplätzen). Wöchentlich bestellen 28 Prozent (25 Prozent auf Marktplätzen) und 25 Prozent monatlich (17 Prozent auf Marktplätzen).

Über 90 Prozent nutzen das Internet, weil sie es praktischer finden, 72 Prozent haben den Eindruck, sie könnten Produkte und Dienstleistungen so besser suchen und auch die internen Vorgaben besser einhalten. Ebenso viele glauben, online einen besseren Preis zu erhalten.

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