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Verbraucher skeptisch gegenüber Onlineshops

Verbraucher fürchten, dass Anschrift und E-Mail nicht ausreichend geschützt sind.
Bild: MEV-Verlag, Germany

Gut zwei Drittel der deutschen Verbraucher kaufen online ein. Dennoch begegnen viele den Shops mit Skepsis. So das Ergebnis einer Studie von Hiscox und Forsa. Immerhin 68 Prozent haben bereits negative Erfahrungen gemacht. Oft geht es um das Thema Datenschutz. 

Diese negativen Erfahrungen betreffen neben dem Schutz persönlicher Daten auch die Qualität der Ware. Doch vor allem das Thema Datenschutz bereitet den Deutschen Sorgen. Viele Onlinekäufer sind unsicher, was mit ihren im Shop hinterlegten Zahlungsinformationen passiert oder glauben nicht, dass die Geheimhaltung gesichert ist: 38 Prozent befürchten, ihre Kontaktdaten könnten in die Hände Dritter gelangen. Und die Skepsis der Verbraucher ist nicht ganz unbegründet.  Jeder zwanzigste Studienteilnehmer gibt an, dass seine Zahlungsinformationen schon einmal missbraucht wurden. 

Bei schlechten Erfahrungen wechseln Verbraucher den Shop

Besonders niedrig ist das Vertrauen mit Blick auf die persönlichen Daten wie Anschrift oder E-Mail-Adresse. 62 Prozent glauben nicht, dass sie beim Onlineshop in sicheren Händen sind. Im Falle eines Datenverlustes oder Datenmissbrauchs würden sogar 72 Prozent der deutschen Onlineshopper nicht mehr in dem Shop einkaufen und ihren Freunden sowie ihrer Familie vom Einkauf in dem entsprechenden Shop abraten.

Negative Erfahrungen mit fehler- oder mangelhafter Ware bekommen Shopbetreiber ebenfalls direkt zu spüren: 41 Prozent haben in Folge nagativer Erlebnisse nicht mehr in einem Shop eingekauft. 


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Schlagworte zum Thema:  Datenschutz, E-Commerce, Mobile Commerce, Kundenbindung, Kundenzufriedenheit

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