Auch für Online-Händler beginnt die Weihnachtssaison lange vor dem ersten Glühwein am Weihnachtsmarkt. Bild: MEV-Verlag, Germany

Das Weihnachtsgeschäft ist wie im stationären Handel auch bei den Online-Anbietern die umsatzstärkste Zeit des Jahres. 52,7 Milliarden Euro haben E-Commerce-Retailer im vergangenen Jahr in dieser Zeit umgesetzt. Und das Weihnachtsgeschäft beginnt immer früher, wie Criteo, ein Technologieunternehmen für Commerce Marketing, bei seinen Untersuchungen feststellte.

Die Weihnachtssaison beginnt schon lange vor dem ersten Glühwein auf dem Weihnachtsmarkt, weswegen Criteo Händlern rät, sich mit Omnichannel-Angeboten auf die neuen aus den USA stammenden Trends wie Black Friday (24. November) oder Cyber Monday (27. November) einzustellen. Im vergangenen Jahr, so eine für den EHI durchgeführte Studie, nutzen immerhin bereits 44 Prozent der Kunden die Angebote des Black Friday, beim Cyber Monday waren es immerhin noch 38 Prozent – Tendenz steigend.

Click to tweet

Viele Kunden speichern nicht-gekaufte Produkte

Dabei stellten die Marketing-Experten fest, dass 60 Prozent aller Kunden eine Bestellung in einem Channel beginnen und in einem anderen Channel abschließen wollen. Dabei stellten sie auch fest, dass die Kunden zunehmend kritischer werden und nicht im erstbesten Shop einkauften. Sie vergleichen Produkte und Preise und hoffen auf bessere Angebote. Deswegen sind bei Omnichannel-Angeboten auch die Wege zur Kaufentscheidung 1,4-mal länger als bei Single-Device-Käufen. In ihrer Untersuchungen fanden die Criteo-Experten zudem heraus, dass von 1.000 Usern 37 Prozent zunächst nicht gekaufte Produkte für ihre nächste Shopping-Tour speichern, weswegen Online-Händler potenzielle Kunden auch regelmäßig an die Produkte im Warenkorb erinnern sollten.

>> Das könnte Sie auch interessieren: Mehr als die Hälfte kauft Weihnachtsgeschenke online

Schlagworte zum Thema:  Weihnachtsgeschäft, E-Commerce, Multichannel

Aktuell
Meistgelesen