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Conversion: So erhöhen Sie die Kaufwahrscheinlichkeit

Der Onlineshop von Deichmann hat die höchste Kaufwahrscheinlichkeit.
Bild: MEV Verlag GmbH, Germany

Klicken heißt nicht gleich kaufen. Für Onlineshops ist es deshalb wichtig, die Hebel zu kennen, die die Kaufwahrscheinlichkeit erhöhen. Laut Statista gehören die Bezahlmethoden und der Aufbau der Startseite dazu. Wir haben die Details.

Statista hat zum dritten Mal ermittelt, wie sich die Conversion Rates in Onlineshops erhöhen lassen.

Effektive Methoden, um die Kaufwahrscheinlichkeit zu steigern, sind demnach die Auswahl der richtigen, vom jeweiligen Kundensegment bevorzugten Zahlmethoden ebenso wie der Aufbau der Startseite. Die Wirkungsgrade unterscheiden sich jedoch je nach Branche. Betrachtet man den Markt ganzheitlich, lässt sich sagen, dass Aufbau und Usability einer Website die Kaufwahrscheinlichkeit am stärksten beeinflussen, während Service und Kommunikation weniger zählen. Wie im realen Leben geht es also um den ersten Eindruck: Ein vertrauenerweckendes Layout ist der Hebel Nummer eins, um die Kaufwahrscheinlichkeit bei Shopbesuchern zu erhöhen.

Mobil-Optimierung erhöht Kaufwahrscheinlichkeit

Eine mobil-optimierte Website ist ebenfalls wichtiger denn je. Die knapp 4.000 befragten Onlineshopper schreiben dem Einkauf über mobile Endgeräte eine um neun Prozent höhere Relevanz zu als im Vorjahr. Viele Webshop-Betreiber haben auf diese Entwicklung bereits reagiert: Waren 2015 erst 43 Prozent der Shops mobil-optimiert, sind es heute schon 75 Prozent.

Wichtige Kriterien für die Wahl eines Onlineshops bleiben weiterhin: Transparenz bei der Lieferung, ausführliche Produktbeschreibungen sowie eine technisch einwandfreie und vor allem schnelle Darstellung der Seite.  Händler, die sich nicht sicher sind, was ihren Kunden sonst noch wichtig ist, sollten dies herausfinden.

Meltwater und Statista haben zudem die Webshops mit der höchsten Kaufwahrscheinlichkeit ermittelt. Die Top 5 sind Deichmann (87,4 Prozent), Zooroyal (85,2 Prozent), Rossmann (85 Prozent), Flaconi (84,4 Prozent) sowie Staples, Fressnapf und Outdoorartikel24 mit jeweils 84 Prozent. Auch bei Douglas, Ecco-Verde und Lidl kaufen Webkunden mit einer Wahrscheinlichkeit von mehr als 80 Prozent.

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Fünf Maßnahmen für einen erfolgreichen Webshop

Interview mit Thorsten Ahlers (Brille24.de): "Individualisierung dort, wo der grüßte Hebel zu erwarten ist"

Schlagworte zum Thema:  E-Commerce, Mobile Commerce, Kundenbindung, Kundenservice, Versandhandel

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